Das „Feinkost Mild“ in der Grazer Stubenberggasse feiert in diesem Jahr einen ganz besonderen Geburtstag. 70 Jahre ist es nun her, dass die Großeltern von Thomas Pagel, dem heutigen Chef, das Lokal eröffnet haben. Ein Ort, der über die Jahrzehnte hinweg nicht nur ein beliebter Anlaufpunkt für hungrige Grazer, sondern auch ein kleines gallisches Dorf geworden ist. „Das Mild musst du erleben, da passt kein Lieferdienst“, erklärt Pagel und bringt damit auf den Punkt, was das Lokal ausmacht. Hier geht’s nicht nur um Essen, hier geht’s um Atmosphäre und Geselligkeit.
Seit 45 Jahren hat Thomas Pagel das Sagen im „Mild“, das nach den Corona-Lockdowns keine Lieferdienste mehr anbietet. „Die Atmosphäre ist einfach zu wichtig“, sagt er. Und das kann man verstehen! Das Lokal strahlt einen Charme aus, der die Gäste anzieht und zum Verweilen einlädt. Die Speisekarte bietet eine breite Palette – von Schweinsbraten über Roastbeef bis hin zu kreativen Sandwiches, die aus traditionellen Gerichten in neuem Gewand bestehen. Wer hier durch die Tür tritt, wird mit einem bunten Mix aus Aromen und einer herzlichen Gastfreundschaft belohnt.
Ein Fest für die Sinne
Im Jubiläumsjahr sind zahlreiche Feierlichkeiten geplant, darunter ein großes Fest im Herbst. Das wird sicher ein Highlight für alle, die die besondere Atmosphäre des „Mild“ schätzen. Es ist ein Ort, der sich gegen den Trend des Wirtshaussterbens stemmt und in dem sich Tradition und Moderne die Hand geben. Auch die Speisekarte hat sich weiterentwickelt. Da gibt es zum Beispiel „der Tom“ – ein köstliches Roastbeef-Sandwich mit Sauce Cumberland, oder „die Yasi 2.0“, das orientalische Hack Digger mit Joghurt-Minz Sauce. Und dann sind da noch „der Bertl“ und „der Alex“ – gegrilltes Gemüse mit Ziegenkäse und Pulled Pork mit Krautsalat, die nicht nur den Gaumen erfreuen, sondern auch das Auge ansprechen.
Die Auswahl an Biersorten ist ebenfalls nicht zu verachten. 14 verschiedene Biere und ein leckerer Gelber Muskateller von Polz runden das kulinarische Erlebnis ab. Die Preise sind angenehm bürgerlich – das macht das „Mild“ zu einem beliebten Treffpunkt für Jung und Alt. Die Öffnungszeiten sind von Dienstag bis Samstag ab 17 Uhr, was bedeutet, dass die Türen zu einem entspannten Abendessen immer offen stehen.
Genuss für jeden Geschmack
Wer es noch nicht probiert hat, sollte sich die Vorspeise aus frischem Fladenbrot, zart geschmortem Lamm, Rotkraut und Heumayo nicht entgehen lassen. Eine Geschmacksexplosion der besonderen Art! Die Präsentation der Speisen zeigt Liebe zum Detail und die hohe Qualität der Zutaten, die hier verwendet werden, ist unübersehbar. Frische und Regionalität stehen ganz oben auf der Agenda. Und das Dessert? Der Kaiserschmarrn, serviert mit Mohneis und Zwetschgenröster, gilt als Meisterwerk der Dessertkunst. Ein Abschluss, der die Wirtshaus-Besuche krönt und den Abend perfekt abrundet.
So bleibt nur zu hoffen, dass das „Feinkost Mild“ noch viele Jahre lang in der Grazer Gastronomieszene präsent bleibt und weiterhin als Ort der Begegnung und des Genusses fungiert. Wer einmal hier war, wird sicherlich zurückkehren – denn das Mild hat einen ganz besonderen Platz im Herzen der Grazer.