Im Herzen von Graz-Umgebung tut sich was! Ab Herbst wird der Schulcampus Puntigam mit einer voll ausgestatteten Gastroküche und einer Liege für Kosmetikbehandlungen aufwarten. Das klingt nicht nur spannend, sondern auch äußerst vielversprechend für die Schüler. Hier wird eine polytechnische Klasse eröffnet, die zusätzlich zu den Volks- und Mittelschulklassen angeboten wird. Schüler haben die Möglichkeit, sich in den Fachbereichen Gesundheit und Tourismus zu vertiefen. Eine praktische Erfahrung, die in der heutigen Zeit immer wichtiger wird!
In der Herrgottwiesgasse steht die polytechnische Schule für Jugendliche ohne weiterführende Schule offen. Ein echter Gewinn für die Region! Die MS Webling hat bereits zwei polytechnische Klassen und wird nun ebenfalls von den neuen Entwicklungen profitieren. Ab dem Schuljahr 2026/27 wird das Angebot an drei weiteren Standorten, darunter die MS Viktor Kaplan in Andritz, MS Algersdorf und MS Puntigam, ausgeweitet. Die baulichen Voraussetzungen dafür sind bereits geschaffen – das ist ein Schritt in die richtige Richtung!
Vernetzung für eine bessere Zukunft
Alle fünf Poly-Standorte vernetzen sich zur „Berufsvorbereitungsschule Graz“. Diese Initiative zielt darauf ab, Schüler auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten und ihnen die Möglichkeit zu geben, verschiedene Fachbereiche in einer vierwöchigen Orientierungsphase kennenzulernen. Schüler können weiterhin an ihrem gewohnten Mittelschulstandort unterrichtet werden, während sie Fachbereichstage an den entsprechenden Schulen absolvieren. Praktika, Kooperationen mit Unternehmen und Exkursionen sollen Einblicke in die Berufswelt vermitteln. Es ist wirklich spannend zu sehen, wie hier die Brücke zwischen Schule und Beruf geschlagen wird!
Eines der Hauptziele dieser neuen Bildungsinitiative ist es, Schüler und Unternehmen von dem Modell profitieren zu lassen. Momentan erhalten 80 Prozent der Lehranfänger in Graz keine strukturierte Berufsorientierung im letzten Jahr vor der Lehre. Das kann doch nicht sein! Das Interesse an dem neuen Angebot ist jedoch hoch, und es gibt bereits zahlreiche Anfragen aus der Umgebung. Zum Start im Herbst wird es an den neuen Standorten jeweils eine Klasse geben, mit der Option auf zwei Klassen pro Standort, wenn alles gut läuft.
Schulen im Wandel
Die bestehenden Standorte in Webling und Herrgottwiesgasse werden das inhaltliche Angebot mit neuen Schwerpunkten erweitern. Bereiche wie Metall, Handel, IT, Gesundheit und Sport sind vertreten – das spricht ganz klar die Bedürfnisse am Arbeitsmarkt an! Allerdings gibt es eine kleine Hürde: Der geplante Ausbau der Schulstandorte, der mit rund 100 Millionen Euro veranschlagt ist, wurde aus Kostengründen vertagt. Das verzögert die Einrichtung neuer polytechnischer Klassen, was schade ist, denn die Nachfrage ist spürbar.
Zusätzlich möchte ich auf ein wichtiges Unterstützungsangebot hinweisen: ibobb – „Information, Beratung und Orientierung für Bildung und Beruf“. Diese Initiative hat das Ziel, Schüler bei der schulischen Bildungs- und Berufsorientierung zu unterstützen. Entscheidungen für Bildungswege sollen unabhängig von Geschlecht, familiärer, sozialer und regionaler Herkunft getroffen werden. Das ist doch ein schöner Gedanke, oder? Die Unterstützung durch Schulen umfasst den Erwerb von Bildungs- und Berufsorientierungskompetenzen sowie individuelle Beratungen.
Es wird immer deutlicher, dass die Bildung in Österreich im Wandel ist. Die neuen polytechnischen Klassen sind ein Schritt in die richtige Richtung, um Jugendliche besser auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Stärken und Schwächen zu erkennen. Wie spannend die kommenden Monate werden, bleibt abzuwarten. Ich jedenfalls kann es kaum erwarten, zu sehen, wie sich alles entwickeln wird!