Es ist immer wieder schön zu sehen, wie sich die Papiermacher-Gemeinschaft zusammenfindet, um Wissen auszutauschen und gleichzeitig das soziale Miteinander zu pflegen. Am 8. und 9. Mai 2026 war es wieder soweit: Der Verein Steyrermühler Papiermacher (VSP-CAOS) lud zum mittlerweile achten Papiermacher-Stammtisch ein, und der Ort des Geschehens war die Firma Lahnpaper GmbH in Lahnstein, Deutschland. Ein passendes Ambiente, um sich über die neuesten Trends und Entwicklungen der Branche zu informieren!

Der erste Abend begann in geselliger Runde im griechischen Restaurant Troja, wo sich 33 Teilnehmer trafen. Es wurde gelacht, gegessen und natürlich über die Herausforderungen und Erfolge in der Papierindustrie diskutiert. Der nächste Tag stand dann ganz im Zeichen des Fachprogramms: Geschäftsführer Thomas Fuhrmann hieß die Besucher herzlich willkommen und stellte das Unternehmen Lahnpaper vor. Die Teilnehmer bekamen spannende Einblicke in die komplexe Welt der Papierproduktion – vom Rohstoff bis zum fertigen Produkt.

Fachvorträge und Betriebsbesichtigung

Die Betriebsbesichtigung war ein echtes Highlight. Hier konnten die Teilnehmer aus erster Hand erleben, wie innovative Technologien in der Papierherstellung zum Einsatz kommen. Zusätzlich gab es mehrere Fachvorträge von renommierten Firmen wie Andritz, Solenis, Mare und ISRA Vision. Diese Vorträge beleuchteten aktuelle Entwicklungen in der Branche und wie Unternehmen wie Lahnpaper ihre Prozesse effizienter und nachhaltiger gestalten können.

Ebenfalls erwähnenswert ist, dass Lahnpaper vor kurzem an der JOBNOX® 2026 teilgenommen hat. Hier wurde das Unternehmen als regionaler Arbeitgeber vorgestellt, was den Besuchern einen weiteren Einblick in die Arbeits- und Ausbildungswelt bei Lahnpaper ermöglichte. Nachhaltigkeit spielt dabei eine zentrale Rolle: Das Unternehmen hat erfolgreich die erste Nachhaltigkeitsbewertung durch EcoVadis abgeschlossen. Das Ergebnis zeigt, dass Lahnpaper bereits auf einem soliden Niveau arbeitet und motiviert ist, seine Nachhaltigkeitsaktivitäten weiterzuentwickeln.

Nachhaltigkeit in der Papierindustrie

Die Papierproduktion ist ein Wasser intensiver Prozess. Wusstet ihr, dass etwa 10 m³ Abwasser pro Tonne luftgetrocknetes Papier anfallen? Und moderne Zellstoffwerke erstellen sogar bis zu 40 m³ Abwasser pro Tonne Zellstoff! Das ist eine Herausforderung, die die Branche seit Jahrzehnten beschäftigt. Technologien zur Reduzierung von Rohstoffen, Chemikalien und Energie sind daher unerlässlich geworden.

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Nicht nur die Produktion selbst, auch die Abwasserverordnung (AbwV) regelt strenge Anforderungen an die Abwassereinleitungen aus der Papier- und Zellstoffproduktion. Hier zeigt sich, dass die Branche sich auf dem Weg zu mehr Energieeffizienz und der Nutzung alternativer Brennstoffe befindet. Ein wichtiger Schritt, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren und letztendlich die Umwelt zu schonen. Das Förderprogramm Dekarbonisierung unterstützt dabei die energieintensiven Branchen.

Der Tag endete schließlich mit einem geselligen Abendbuffet, bei dem die Teilnehmer die Möglichkeit hatten, sich noch einmal in lockerer Atmosphäre auszutauschen. Es war ein rundum gelungenes Event, das nicht nur der Wissensvermittlung diente, sondern auch die Gemeinschaft und den Zusammenhalt in der Papierbranche stärkte.