In einer Zeit, in der der Wohnraum in Österreich immer knapper und die Mietpreise immer höher werden, gibt es eine spannende Möglichkeit, die sowohl für Bauherren als auch für private Anleger:innen von Interesse sein könnte. Die Bauherrenmodelle, insbesondere das Investment „Baumstadt 4“ in der Werndlgasse 4, Wien Floridsdorf, locken mit einer Planrendite von 5,6 % p.a. und einem ganz besonderen Konzept. Hier wird nicht nur ein Teil des Immobilienmarktes besetzt, sondern auch ein Beitrag zur Schaffung von leistbarem Wohnraum geleistet. Dabei profitieren Anleger:innen von staatlichen Förderungen und steuerlichen Begünstigungen. Ein echtes Plus in Zeiten, in denen die Nachfrage nach Mietwohnungen steigt, während das Angebot sinkt.
Das Bauherrenmodell hat viele Vorteile, die es von traditionellen Vorsorgewohnungen abheben. Wer hier investiert, erwirbt einen Anteil am gesamten Gebäude und nicht an einer spezifischen Wohnung. Das klingt vielleicht auf den ersten Blick kompliziert, ist aber eine clevere Lösung, um gemeinsam mit anderen Anleger:innen in den Wohnungsbau zu investieren. Anders als bei Vorsorgewohnungen, wo man als Investor die Verantwortung für die Verwaltung und das Eintreiben der Mieten trägt, liegt beim Bauherrenmodell die Entscheidungsmacht in der Gemeinschaft. Das hat den Vorteil, dass man sich nicht allein um alles kümmern muss. Über die Miteigentümerversammlung werden wichtige Entscheidungen getroffen, was die Sache viel entspannter macht.
Staatliche Förderungen und steuerliche Vorteile
Ein entscheidender Vorteil sind die staatlichen Förderungen, die speziell für Bauherrenmodelle zur Verfügung stehen. Diese ermöglichen nicht nur eine einfachere Finanzierung, sondern auch eine steueroptimierte Investition. Anleger:innen können die Anfangskosten in den ersten Jahren als Verlust geltend machen und davon profitieren, dass bestimmte Werbungskosten sofort absetzbar sind. Zudem ist der Vorsteuerabzug ein weiterer Aspekt, der die Attraktivität dieser Modelle steigert. Im Vergleich zu Vorsorgewohnungen, die oft teurer sind und weniger steuerliche Vorteile bieten, stellt das Bauherrenmodell eine interessante Alternative dar. Die Mieten sind gesetzlich gedeckelt, was zwar die Rendite etwas einschränkt, jedoch auch vor überteuerten Mietpreisen schützt.
Ein weiterer Punkt, der für Bauherrenmodelle spricht, ist die langfristige Stabilität. So gibt es beispielsweise einen hohen Vermietungsgrad und geringe Mieterwechsel, was für einen stabilen, inflationsgeschützten Cashflow sorgt. Rund 49 Millionen Euro wurden bereits von privaten Anleger:innen in den ersten Bauabschnitt investiert. Und das ist erst der Anfang: Bis 2029 sollen insgesamt 300 geförderte Mietwohnungen entstehen. Wer also jetzt einsteigt, kann nicht nur vom Wachstum des Projekts profitieren, sondern auch aktiv zur Lösung des Wohnraummangels beitragen.
Die Unterschiede zu Vorsorgewohnungen
Wohlgemerkt, die Entscheidung, in ein Bauherrenmodell zu investieren, ist nicht für jede:n die richtige. Wenn jemand beispielsweise eine Vorsorgewohnung kauft, hat er/sie zwar weniger Mitspracherecht, trägt aber auch kein Baurisiko. Bei Vorsorgewohnungen muss man sich zudem um die Verwaltung selbst kümmern und die Miete regelmäßig beim Finanzamt melden. Das kann stressig sein, während das Bauherrenmodell durch die Gemeinschaftsstruktur einen viel einfacheren Zugang bietet. Auch die Mietpreise sind oft marktüblich, sodass man als Eigentümer mit längeren Leerständen rechnen muss. Das ist beim Bauherrenmodell nicht der Fall, da hier die Mieten in einem vernünftigen Rahmen bleiben.
Natürlich ist es auch wichtig, die Rechte und Pflichten als Miteigentümer zu verstehen. Entscheidungen werden demokratisch getroffen, und es gibt klare Regeln im Miteigentümervertrag. So wird sichergestellt, dass jeder Miteigentümer fair behandelt wird und die Interessen der Gemeinschaft gewahrt bleiben. Das heißt, dass man als Teil einer Gemeinschaft nicht nur Rechte hat, sondern auch Pflichten – und das kann eine große Erleichterung sein, wenn es um die Verwaltung und Vermietung geht.
Im Endeffekt stellt das Bauherrenmodell eine interessante Option für alle dar, die in den Immobilienmarkt einsteigen oder ihr Portfolio erweitern möchten. Man profitiert von einer soliden Rendite, steuerlichen Vorteilen und einem gewissen Maß an Sicherheit, was in diesen unsicheren Zeiten nicht zu unterschätzen ist. Also, vielleicht ist es an der Zeit, sich näher mit dieser Form des Investierens auseinanderzusetzen und Teil eines Projekts zu werden, das nicht nur finanziell, sondern auch gesellschaftlich einen Unterschied macht!