Heute ist der 8. Mai 2026 und alle Filmfans in Wien können sich auf einen besonderen Tag freuen. Schließlich steht der Muttertag vor der Tür, und damit auch die nächste Ausstrahlung des legendären österreichischen Filmklassikers „Muttertag“. Seit 33 Jahren erheitert dieser Film die Zuschauer im Fernsehen. Am 10. Mai 2026 wird er wieder zu sehen sein und viele werden sich an die turbulenten Ereignisse rund um die Familie Neugebauer erinnern. Die Geschichte, die sich innerhalb von 48 Stunden abspielt, lässt keinen kalt.
Die Handlung dreht sich um Edwin und Trude Neugebauer, die mit ihrem Sohn Mischa und Edwins schwerhörigem Vater in einer Gemeindewohnung in Altmannsdorf leben. Ein beschauliches Leben, könnte man meinen, doch die Realität bietet mehr als nur den alltäglichen Wahnsinn. Am Samstag vor dem Muttertag erfährt Opa Neugebauer, dass er „abgeschoben“ werden soll. Ein Schock für die ganze Familie! Der alte Herr reagiert darauf, indem er seine versteckten Sparbücher an einen Tierschutzverein spendet. Das zeigt schon mal, wie unkonventionell die Neugebauers mit Problemen umgehen.
Der Muttertag und seine Turbulenzen
Der Muttertag steht vor der Tür, und die Spannungen innerhalb der Familie nehmen zu. Mischa, der jüngste Spross, hat sich ein ganz besonderes Geschenk für seine Mutter überlegt – ein gefährliches elektrisches Küchenmesser. Ja, richtig gehört! Währenddessen hat Trude Fantasien über einen attraktiven Polizisten namens Gerry Gratzl. Irgendwie kommt es zu einem wilden Verwirrspiel aus Geheimnissen und Affären, das die gemütliche Atmosphäre der Familie auf die Probe stellt.
Ein Highlight des Films sind die berühmten Zitate, die sich ins kollektive Gedächtnis der Zuschauer eingegraben haben. Wer könnte etwa „I sogs glei, i woar’s net!“ oder „Pudel di net auf, Hustinettenbär!“ je vergessen? Und dann gibt’s da noch die Szene, in der der pflichtbewusste Opa Neugebauer beim Hinsetzen auf einen Liegestuhl Mischas Meerschweinchen erdrückt. Ein Missgeschick, das für einige Lacher sorgt, während die Nachbarn sich über den Lärm beschweren. Die ganze Nachbarschaft scheint in die chaotischen Ereignisse verwickelt zu sein!
Ein Film voller Wiener Schmäh
Die Besetzung des Films ist ebenfalls ein echter Knaller. Alfred Dorfer, Eva Billisich, Reinhard Nowak, Andrea Händler, Roland Düringer und viele andere verleihen den Charakteren Leben und bringen den typischen Wiener Schmäh auf die Leinwand. Besonders Roland Düringer, der insgesamt acht verschiedene Charaktere spielt, sorgt für einige der denkwürdigsten Momente. Auch die Auftritte von Kabarettstars machen „Muttertag“ zu einer wahren Freude für die Zuschauer.
Die Ereignisse eskalieren schließlich in einem turbulenten Finale, als Edwin, Opa und Mischa die schwer verletzte Evelyn ins Wohnzimmer bringen und sich in einem Chaos von Missverständnissen und Verstrickungen verlieren. Es wird laut gestritten, und das Chaos erreicht neue Höhen, als Mischa das tote Meerschweinchen entdeckt, das auf dem Balkon der Familie Schwalbach landet. Irgendwie wird alles zu einem großen Durcheinander, das man in einem Film wie diesem einfach lieben muss.
Kreatives Bingo-Spiel für den Muttertag
<pFür alle, die diesen Klassiker am Muttertag gebannt auf dem Bildschirm verfolgen, gibt es eine unterhaltsame Idee: ein Bingo-Spiel! Eine Tabelle mit Zitaten und Szenen aus dem Film kann erstellt werden. Immer wenn eine Szene oder ein Zitat gehört oder gesehen wird, wird es markiert. Bei einer vollständigen Reihe einfach "Bingo" rufen! Das sorgt für zusätzlichen Spaß und macht den Abend noch unvergesslicher.
<p"Mutti" wird es auf jeden Fall freuen. Also, Popcorn bereitstellen und ab auf die Couch! Das wahre Leben der Neugebauers wartet darauf, erneut erlebt zu werden. Und wer weiß, vielleicht entdeckt man beim Zuschauen ja noch das ein oder andere Detail, das einem beim letzten Mal entgangen ist. Ein Hoch auf den Muttertag und die österreichische Filmkultur!