In Liesing, genauer gesagt in der Rudolf-Waisenhorn-Gasse, brodelt es gewaltig. Anwohner sind nicht gerade begeistert von dem Zustand ihrer Straße. Eine Anwohnerin beschreibt die Gasse als eine regelrechte „Buckelpiste“. Und das ist kein Wunder – Schlaglöcher und Unebenheiten machen das Fahren zu einem Abenteuer, das niemand wirklich erleben möchte. Die Stadt hat zwar eine umfassende Sanierung für den Sommer 2025 versprochen, aber bis dahin muss man sich noch durch die Hindernisse kämpfen.
Mit einem Budget von 800.000 Euro soll die Rudolf-Waisenhorn-Gasse endlich auf Vordermann gebracht werden. Erste Maßnahmen wurden bereits im Herbst 2025 eingeleitet, als man mit Wasserleitungsarbeiten begann. Seitdem hat sich allerdings nicht viel getan. Die Anwohnerin ist besorgt, dass seit Dezember 2025 keine Baustellenfahrzeuge oder Bauarbeiten mehr zu sehen sind. Das lässt einen schon einmal schaudern und denken, ob das Projekt vielleicht doch auf der Kippe steht. Doch das zuständige Büro hat Entwarnung gegeben: Die Arbeiten seien nicht eingestellt, sondern befinden sich im Ausschreibungsverfahren. Ein Baubeginn der umfassenden Generalsanierung wird in den nächsten drei Wochen erwartet – ein Lichtblick für alle Betroffenen!
Was steht an?
Freuen dürfen sich die Anwohner auf eine komplette Erneuerung des Fahrbahnbelags. Das klingt fast schon nach einer kleinen Revolution für die Rudolf-Waisenhorn-Gasse! Zudem ist eine Verschmälerung des Fahrbahnquerschnitts geplant, und zwischen den bestehenden Baumscheiben sollen neue Wiesenflächen angelegt werden. Ein bisschen mehr Grün in der Stadt kann nie schaden, oder? Die Parkplätze sollen dann vor diesen neuen Grünflächen angeordnet werden, was die Sache noch ansehnlicher macht.
Ein weiterer Punkt, der zur Verkehrsberuhigung beitragen soll, ist die Aufdopplung beim Dr.-Jakob-Neumann-Steig. Hierbei wird darauf geachtet, dass auch die Gehsteige teilweise saniert werden. Das ist besonders wichtig, damit das Ein- und Aussteigen aus Fahrzeugen für alle Passanten problemlos funktioniert. Man möchte ja nicht, dass jemand auf den schiefen Platten ins Straucheln gerät.
Die Kommunikation ist wichtig
Ein wichtiger Aspekt dieser Sanierung ist die Kommunikation mit den Anwohnern. Informationen zum genauen Bauablauf sollen rechtzeitig an die Anwohner übermittelt werden. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, denn in der Vergangenheit gab es oft das Gefühl, dass wichtige Informationen nicht bei den Betroffenen angekommen sind. Es bleibt zu hoffen, dass das Projekt tatsächlich in den nächsten Wochen Fahrt aufnimmt, denn die Anwohner warten sehnsüchtig auf eine Verbesserung ihrer Wohnqualität.
Wer mehr über städtische Projekte wie diese erfahren möchte, kann sich auf der Webseite der Stadt Wien umsehen. Dort gibt es eine Vielzahl von Informationen zu Vorhaben und Projekten, die die Lebensqualität in der Stadt verbessern sollen. Ein Blick lohnt sich auf jeden Fall: https://www.wien.gv.at/stadtplanung/vorhaben-und-projekte.