Am 10. Juni 2026 wird es in Liesing spannend! Die Schülerinnen und Schüler aus acht verschiedenen Schulen haben sich zusammengefunden, um beim Liesinger Jugendparlament „Word Up 23“ ihre kreativen Ideen für einen jugendfreundlicheren Bezirk zu präsentieren. Die Atmosphäre war fast greifbar, wie ein frischer Wind, der durch den Fridtjof-Nansen-Park wehte, während die jungen Leute ihre Vorschläge diskutieren und die Visionen für ihre Umgebung entwerfen. Mit einem Budget von 100.000 Euro, das der Bezirk zur Verfügung stellt, stehen die Chancen gut, dass einige dieser Ideen in die Realität umgesetzt werden können.

Die Teilnehmer kommen aus den Arbeitsgruppen Liesing, Atzgersdorf, Erlaa und Siebenhirten. Unter den Vorschlägen finden sich unter anderem der Wunsch nach einer Chill-out-Area im Fridtjof-Nansen-Park, zusätzliche Hängematten im Stadtpark Atzgersdorf sowie eine Klettermöglichkeit im PaN-Park. Die Jugendlichen sind ganz schön kreativ! Es ist auch wichtig, dass sie nicht nur ihre Ideen präsentieren, sondern auch die Möglichkeit haben, über die umsetzbaren Projekte abzustimmen. So wird die Stimme der Jugend wirklich gehört.

Ein Schritt in die Richtung der Jugendbeteiligung

Das Konzept der Jugendparlamente ist nicht neu, aber es gewinnt zunehmend an Bedeutung. Der DBJR-Hauptausschuss hat bereits 2022 die Position „Jugendparlamente als ein Format der kommunalen Jugendbeteiligung“ beschlossen. Das Recht auf Teilhabe ist in vielen Bundesländern und auf Bundesebene verankert, und es wird immer mehr gefördert. In Deutschland gibt es zahlreiche Organisationen und Formate, die sich mit der Kinder- und Jugendbeteiligung befassen, und Jugendparlamente sind da ein ganz wichtiges Element. Sie bieten den jungen Menschen die Möglichkeit, in kommunale Entscheidungsprozesse eingebunden zu werden.

Was mir dabei besonders gut gefällt: Die Struktur dieser Parlamente sollte sich ganz nach den Wünschen der Jugendlichen richten. Man sagt ja, nichts ist schlimmer, als wenn man das Gefühl hat, dass die eigene Meinung nicht zählt. Deshalb ist es wichtig, dass der Zugang zu Jugendparlamenten einfach und zielgruppengerecht gestaltet wird. Es soll eine Plattform sein, auf der die Jugend nicht nur gehört, sondern aktiv einbezogen wird. Und das ist auch das Ziel in Liesing: Den Jugendlichen eine Stimme zu geben und ihnen zu zeigen, dass ihre Meinungen und Ideen etwas bewegen können!

Ein Blick in die Zukunft

Die nächste Veranstaltung, bei der Fachleute Rückmeldungen zu den Ideen geben, steht schon vor der Tür. Am 10. Juni wird es spannend, denn es könnte der Beginn von etwas Großem sein. Bezirksvorsteher Gerald Bischof, Jugendbeauftragte Kira Binderlehner und Büroleiter Wolfgang Ermischer werden anwesend sein, um die Jugendlichen zu unterstützen. Das Gefühl, dass die Politik sich für die Belange der Jugend interessiert, gibt den jungen Menschen das nötige Selbstvertrauen, um ihre Ideen weiterzuverfolgen.

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Es ist ermutigend zu sehen, wie die Jugend aktiv an der Gestaltung ihrer Umgebung teilnimmt. In vielen Kommunen wird die Selbstorganisation junger Menschen gefördert, und das ist auch in Liesing der Fall. Die Qualität der Jugendbeteiligung wird durch die Unterstützung von Jugendverbänden und -ringen weiter gestärkt. Das zeigt, dass es nicht nur um ein paar Ideen geht, sondern um eine echte Mitbestimmung, die die Zukunft der Jugendlichen prägen kann. Hier wird nicht nur geredet, sondern gehandelt!