Heute ist der 2.06.2026
In den letzten Wochen hat sich die Situation in Wien dramatisch zugespitzt. Immer wieder hört man von Messerattacken, die die Stadt in einen Zustand der Alarmbereitschaft versetzen. Bürgermeister Michael Ludwig von der SPÖ fordert seit 2019 ein generelles Waffenverbot für die Stadt. Und das aus gutem Grund: Die Zahl der Gewaltdelikte steigt stetig an. Allein in der letzten Woche gab es mehrere schwere Messerangriffe, bei denen unschuldige Menschen in Lebensgefahr schwebten. Ein 19-Jähriger stach in der Taborstraße vier junge Männer nieder, und ein 21-Jähriger kämpft seither um sein Leben. Auch am 1. Juni verletzte eine 17-jährige Migrantin einen 33-Jährigen mit einem Küchenmesser so schwer, dass er in Lebensgefahr schwebt. Es ist schon fast erschreckend, was da passiert.
Der Ausländeranteil in Wien beträgt mittlerweile 36,4 %, was auf unkontrollierte Massenzuwanderung zurückgeführt wird. Hierbei muss man sich fragen, ob die Integration der Migranten wirklich gelingt oder ob die Politik hier versagt hat. Die SPÖ gibt dem Bund die Verantwortung und fordert mehr Integrationsmaßnahmen, doch währenddessen steigt die Gewaltkriminalität weiter an. Trotz jahrelanger rot-grüner und rot-pinker Politik ist keine Besserung in Sicht. Schon seit sechs Jahren fordert Ludwig mehr Polizei und ein Waffenverbot, doch auch hier scheint die Bundesregierung taub zu sein.
Ein Blick auf die Zahlen
Wien ist mittlerweile zur fünftgrößten Stadt der EU gewachsen, und die Zuwanderung hat dazu geführt, dass zahlreiche Menschen aus Ländern wie Serbien, Syrien, der Türkei und Afghanistan in die Stadt gekommen sind. Laut Exekutiv-Gewerkschaftern fehlen in Wien etwa 1.000 Polizisten. Das klingt nach einem riesigen Problem, das niemand so richtig angehen will. Die lokale Polizei hat bereits gesetzliche Vorgaben gegen Messergewalt im Strafgesetzbuch, doch die Umsetzung ist oft zäh. Kritiker sehen Ludwigs Forderungen nach einem Waffentrageverbot eher als Symbolpolitik, die keine echten Konsequenzen nach sich zieht.
Aktuell wird von rund 80 Messerattacken pro Tag in Österreich berichtet, wobei die Dunkelziffer vermutlich noch viel höher ist. Das ist alarmierend! Im August 2025 gab es in Wien allein sechs Messerattacken, bei denen mehrere Opfer schwer verletzt wurden. Wiens Polizeipräsident Gerhard Pürstl hat ebenfalls ein generelles Waffentrageverbot gefordert. Er betont, dass Waffenverbotszonen nur dann wirklich effektiv sind, wenn sie auch streng kontrolliert werden. In Favoriten, wo die Gewaltkriminalität in den letzten Jahren stark angestiegen ist, wurde eine solche Zone rund um den Reumann- und Keplerplatz eingerichtet. Dort konnte ein Rückgang der Anzeigen wegen Gewaltdelikten um etwa zehn Prozent zwischen Mai und Juli 2025 verzeichnet werden.
Die Realität vor Ort
Doch trotz dieser positiven Entwicklungen ist keine endgültige Entwarnung möglich. Die Kriminalpolizei berichtet von einer Aufklärungsquote von 75 Prozent bei Gewaltkriminalität, aber viele Opfer verweigern oft Aussagen aus Angst vor Rache. Manchmal verschwinden sie sogar aus dem Krankenhaus, bevor sie befragt werden können. Es ist ein Teufelskreis! Videoüberwachung im öffentlichen Raum wird als ein wichtiges Mittel erachtet, um Tatabläufe nachvollziehen und Täter identifizieren zu können. Interessanterweise stammen die meisten sichergestellten Messer in den Waffenverbotszonen von syrischen Staatsbürgern. In Favoriten wurden zwischen Mai und Juli 33 Messer von Syrern und nur neun von Österreichern sichergestellt. Das zeigt, dass das Problem tief verwurzelt ist.
Es ist wichtig zu erwähnen, dass Messertragen in einigen Herkunftsländern kulturell verankert ist. Doch in Wien ist das gefährlich. Pürstl stellt fest, dass derzeit keine organisierte Clan-Kriminalität in Wien erkennbar ist, was immerhin ein kleiner Lichtblick ist. Auseinandersetzungen zwischen Syrern und Tschetschenen scheinen vorerst beendet zu sein, jedoch ohne dass dauerhafte Strukturen erkennbar wären. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Lage entwickeln wird und ob die Politik endlich bereit ist, die notwendigen Schritte zu unternehmen. Eines steht fest: Das Thema Messergewalt in Wien ist noch lange nicht vom Tisch.