Heute ist der 12.06.2026 und die Aufregung in Liesing ist förmlich greifbar. Eine großangelegte Aktion des Landeskriminalamts Wien, die Operation „Psycho“, hat in den letzten Tagen für ordentlich Gesprächsstoff gesorgt. Der Grund? Rund eine Tonne Cannabiskraut wurde sichergestellt – ein geschätzter Verkaufswert von stolzen 4,5 Millionen Euro. Das Ganze spielt sich in einer riesigen Halle in Wien-Liesing ab, die einst für einen CBD-Betrieb genutzt wurde. Klingt nach einem spannenden Krimi, ist aber traurige Realität!

Die Ermittlungen begannen Ende 2024, und die Polizei hatte den Verdacht auf eine professionelle Indoor-Cannabisplantage. Am 9. September 2025 kam es dann zum koordinierten Einschreiten, unterstützt von der Staatsanwaltschaft Wien und der WEGA, der Wiener Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität. Neun mutmaßliche „Gärtner“ wurden festgenommen, viele von ihnen mit unrechtmäßigem Aufenthalt und aus Ländern wie Serbien und Bosnien. Ein schockierendes Bild der Illegalität, das sich hier offenbarte.

Die Details der Operation

In der Halle, die sich über 3.200 Quadratmeter erstreckt, wurden nicht nur die Cannabispflanzen gefunden – ganze 9.720 Stück! – sondern auch 300 Kilogramm geerntetes Cannabiskraut und 500 Kilogramm verkaufsfertige Ware. Die drei Hauptverdächtigen, alle zwischen 42 und 55 Jahren alt und aus Österreich, sollen die Fäden dieser kriminellen Organisation gezogen haben. Sie wurden beschuldigt, die Produktion, Lagerung, Personalrekrutierung, Distribution und den Verkauf zu organisieren. Ein von ihnen wurde sogar in Kroatien festgenommen und im Februar 2026 nach Österreich ausgeliefert – die Jagd scheint also weit über die Landesgrenzen hinaus zu gehen.

Ein besonders kurioses Detail ist der Spitzname eines der Hauptverdächtigen: „Psychonaut“. Irgendwie passend, wenn man bedenkt, dass die ganze Operation den Namen „Psycho“ trägt. Die Verbindung zwischen dem Spitznamen und den kriminellen Machenschaften ist nicht nur ironisch, sondern wirft auch ein Licht auf die Abgründe dieser Szene. Was für ein Leben führt man, wenn man in solch einer Welt gefangen ist?

Was steckt hinter den Zahlen?

Die Sicherstellungen sind beeindruckend – neben dem großen Cannabismengen wurden auch 1,4 Millionen Euro Bargeld, Gold und gefälschte Ausweise beschlagnahmt. Eine zur Fahndung ausgeschriebene Glock-Pistole fand ebenfalls ihren Weg in die Hände der Ermittler. Es ist erschreckend, wie viel kriminelle Energie in dieser Stadt brodelt. Diese Operation zeigt einmal mehr, wie wichtig die Arbeit der Polizei ist, um solchen Machenschaften Einhalt zu gebieten.

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Es bleibt abzuwarten, wie sich die rechtlichen Folgen für die Verdächtigen entwickeln. Die Straßen in Liesing haben sich bereits wieder beruhigt, doch die Frage bleibt: Wie viele solcher versteckten Machenschaften gibt es noch? Und was wird aus den Gärtnern, die in dieser dunklen Welt gefangen sind? Die Antworten darauf sind ebenso vielschichtig wie die Geschichten, die hinter diesen Zahlen stehen. Und so schließt sich der Vorhang für diese Episode – bis zur nächsten Aufregung in der Wiener Unterwelt.

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