Heute ist der 21.05.2026, und ich kann euch sagen, es gibt kaum etwas Schöneres, als die Vielfalt der österreichischen Gärten zu entdecken! Karl Ploberger hat mit „Das Paradies daheim“ wieder einmal ein wahres Meisterwerk abgeliefert. In der siebten Ausgabe dieser Reihe bringt er uns die schönsten Gärten des Landes direkt ins Wohnzimmer – wie praktisch, wenn man es sich auf der Couch gemütlich macht und sich in ferne, blühende Oasen träumt! Die Präsentation aus dem Barockgarten in Schloss Hof setzt dem Ganzen die Krone auf. Ein Ort, der schon allein für sich spricht.
Ein Highlight sind die zehn Gartenporträts, die uns quer durch Österreich führen. Da gibt’s wirklich für jeden etwas – egal ob du der Naturbursche bist, der sich einen eigenen Schwimmteich wünscht, oder die romantische Seele, die verträumte Ecken sucht. Nehmen wir zum Beispiel den vielfältigen Naturgarten in Tirol, wo Sabine Sladky-Meraner in Mils bei Innsbruck mit einem sprudelnden Bächlein, einem Schwimmteich und vielen wilden Ecken aufwartet. Da kann man sich gleich die frische Luft um die Nase wehen lassen und dabei noch selbst angebautes Gemüse ernten. Wie cool ist das bitte?
Von Kärnten bis Niederösterreich – die Gärten Österreichs
In Kärnten erwarten uns die verträumten Plätze im romantischen Terrassengarten von Isabella und Günther Konrad in Spittal an der Drau. Hier wird ökologisches Gärtnern großgeschrieben. Und dann die idyllische Schwimm-Oase in der Steiermark! Ingrid und Alexander Moser haben in St. Marein im Mürztal einen Garten von 3.500 m² geschaffen, der mit einem Schwimmteich und einer Rosenhecke verzaubert. Kunst spielt dort eine zentrale Rolle – einfach himmlisch!
Die blühenden Hügelgärten von Renate Brunner in Oberösterreich sind ebenfalls ein Augenschmaus. Natur- und tierfreundlich gestaltet, laden sie zum Verweilen ein. In Niederösterreich findet man gleich zwei ganz besondere Paradiese: das Naturparadies mit Asien-Touch von Bernd Hochwartner in Lichtenegg und das üppige Rosenparadies von Wilhelmine Buxhofer im Mostviertel. Über 100 Rosensorten warten dort auf die Bewunderung. Und für die die es lehrreich mögen, gibt es in Wien einen Schaugarten, der zeigt, wie biologisches Gärtnern funktioniert.
Ein Garten für die Artenvielfalt
Gärten sind nicht nur schön anzusehen, sie können auch wahre Ökosysteme sein! Die Biodiversität in unseren Gärten fördert und schützt nicht nur Pflanzen- und Tierarten, sondern bringt auch Freude in unser Leben. Denkt nur an Insektenhotels – die kleinen Nützlinge finden dort ein Zuhause aus Bambus, Holz und Schilfrohr. So einfach kann man helfen!
Und wie wäre es mit einem sonnigen Wildstaudenbeet? Diese Beete sind nicht nur pflegeleicht, sie bieten auch eine reichhaltige Insektenwelt, die sich über die blühenden Pflanzen freut. Oder vielleicht ein schattiges Wildstaudenbeet für die kühleren Ecken des Gartens? Die Käfer und Insekten werden es dir danken. Auch eine Hecke aus Wildsträuchern ist eine tolle Option – Sichtschutz und ein Lebensraum für viele Tiere in einem!
Die Gestaltungselemente wie Trockenmauern oder vertikale Begrünungen sind nicht nur praktische Lösungen, sondern auch schicke Hingucker. Du möchtest einen kleinen Teich anlegen? Ein Miniteich kann Platz für Libellen schaffen, und das Mikroklima in deinem Garten aufwerten. Da wird die nächste Gartenparty sicherlich grandios!
Es gibt so viele Möglichkeiten, die Biodiversität im eigenen Garten zu fördern. Man glaubt gar nicht, was ein paar alte Baumstämme und eine naturnahe Hecke bewirken können! Und vor allem – Zeit in der Natur zu verbringen, hilft nicht nur den Pflanzen, sondern auch uns Menschen. Stress ade, Herzchen! Das Gärtnern ist nicht nur eine Kunst, sondern auch eine wunderbare Möglichkeit, das Wohlbefinden zu steigern.