Am 8. Mai 2026 war es endlich soweit! Der erste Excellent Companies Round Table Tirol fand am hollu Campus in Zirl statt und das Ganze war wirklich ein Hochgenuss für alle Beteiligten. 15 Führungspersönlichkeiten aus der Tiroler Unternehmenslandschaft kamen zusammen, um in einem vertraulichen Rahmen über die strategischen Herausforderungen zu diskutieren, denen sich die Unternehmen heute gegenübersehen. Es ging um nichts Geringeres als die digitale Transformation und die unternehmerische Nachhaltigkeit – Themen, die in der heutigen Zeit nicht aktueller sein könnten.

Statt mit Vorträgen oder Panels überhäuft zu werden, stand der Austausch im Mittelpunkt. Bei diesem exklusiven Format, das sich ganz auf tiefgehende Gespräche konzentrierte, war der Gastgeber, das Tiroler Familienunternehmen hollu Systemhygiene, ganz in seinem Element. Geschäftsführer Simon Meinschad brachte es auf den Punkt: Nachhaltigkeit ist längst nicht mehr nur eine Verpflichtung, sondern ein fest verankerter Bestandteil der Unternehmensstrategie geworden. Die 17 Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen dienen dabei als wertvolle Orientierung für die Unternehmen. Man könnte sagen, der Wandel hat schon längst begonnen.

Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil

Eine der zentralen Fragen, die sich die Teilnehmenden stellten, war: „Wie kann Nachhaltigkeit zu einem Wettbewerbsvorteil entwickelt werden?“ Ein echtes Kopfzerbrechen, das viele Unternehmen beschäftigt. Co-Gastgeber Hauser & Wolf (HWXB) teilte spannende Erkenntnisse aus Digitalisierungsprojekten in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Dabei zeigte sich, dass die größte Herausforderung nicht in der Technologie selbst liegt, sondern vielmehr in den internen Veränderungsprozessen und der Einbindung der Mitarbeitenden. Ein Punkt, der nicht unterschätzt werden sollte! Der Round Table förderte den Austausch und das gegenseitige Lernen, was für alle eine wertvolle Erfahrung war.

Die Pläne sind groß: Excellent Companies möchte diesen Round Table als dauerhaftes Format im Chapter Tirol etablieren. Ein wachsender Bedarf an vertraulichen, substanzorientierten Gesprächsformaten in der Wirtschaft ist unübersehbar, und die Teilnehmenden sind sich einig, dass solche Formate eine wichtige Rolle in der Zukunft spielen werden.

Der Einfluss von COVID-19 auf grüne Innovation

Ein anderer Aspekt, der die Diskussionen in Zirl prägte, war die Untersuchung der Wechselwirkungen zwischen der COVID-19-Pandemie, grüner Innovation und der ESG-Leistung (Umwelt-, Sozial- und Governance-Leistung). Eine spannende Forschungsarbeit, die die Auswirkungen während der Lockdowns in China von 2020 bis 2022 analysierte, kam zu dem Ergebnis, dass die Pandemie die positive Wirkung von grüner Innovation auf die ESG-Leistung erheblich geschwächt hat. Das ist schon ein bisschen frustrierend, oder? Schließlich wollte man doch mit innovativen Ansätzen glänzen!

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Dennoch zeigt die Forschung auch, dass grüne Innovation nach wie vor einen signifikanten positiven Effekt auf die ESG-Leistung hat. Dabei variieren die Effekte je nach Region, Unternehmensart und Branche. Besonders interessant war der Unterschied zwischen staats- und nicht-staatlichen Unternehmen: Staatsunternehmen zeigten signifikante positive Effekte von grüner Innovation und digitaler Transformation, während nicht-staatliche Unternehmen hier etwas hinterherhinkten. Aber hey, es gibt immer Raum für Verbesserung!

Die Zukunft im Blick

Wie geht es also weiter? Die Diskussionen in Zirl haben gezeigt, wie wichtig der Austausch über diese Themen ist. Die Herausforderungen sind vielfältig, doch die Bereitschaft der Tiroler Unternehmen, sich diesen zu stellen, ist ermutigend. Innovative Ansätze zur digitalen Transformation und zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele könnten nicht nur die Unternehmen selbst, sondern auch die gesamte Tiroler Wirtschaft in eine nachhaltige Zukunft führen.

In Anbetracht der dynamischen Veränderungen in der Wirtschaft und der fortschreitenden Digitalisierung wird es spannend sein zu beobachten, wie sich die Unternehmen in Tirol aufstellen. Eines ist sicher: Die Zukunft gehört den Mutigen, und es braucht kreative Köpfe, die bereit sind, neue Wege zu gehen.