Es ist ein schöner Tag in Weiz, und die Aufregung ist spürbar. Der Landeslehrlingswettbewerb der Tischler und Holzgestalter, der in der Landesberufsschule Fürstenfeld stattfand, hat viele Talente hervorgebracht. Acht der besten Lehrlinge pro Jahrgang waren am Start, und die Atmosphäre war geladen mit Kreativität und Ehrgeiz. Moritz Strasser von X-Tec in Sankt Margarethen an der Raab konnte sich den ersten Platz sichern – ein grandioser Erfolg, der ihm und seinem Ausbildungsbetrieb viel Ehre einbringt. Melissa Trolp aus Goggitsch, die ebenfalls im vierten Lehrjahr der Produktion ist, kann sich über den dritten Platz freuen. Ein tolles Zeichen für die Nachwuchsarbeit in der Region!

Diese beiden talentierten jungen Menschen werden die Steiermark beim Bundeslehrlingswettbewerb am 20. Juni in der Messe Graz vertreten. Ein aufregendes Event, das nicht nur ihre Fähigkeiten, sondern auch die Unterstützung ihrer Betriebe in den Vordergrund stellt. Es ist wunderbar zu sehen, wie die Betriebe in der Region in die Förderung des Nachwuchses investieren. Solche Wettbewerbe sind nicht nur ein Wettkampf, sondern auch eine Plattform für kreativen Austausch und die Anwendung aktueller Technologien im Tischlerhandwerk.

Ein Blick über die Grenzen

Ein weiterer spannender Wettbewerb fand am 22. Juni 2022 im Kinopolis Gießen statt, wo 11 Auszubildende im zweiten Ausbildungsjahr des hessischen Tischlerhandwerks aufeinandertrafen. Unter dem Schirmherr Tarek Al-Wazir, dem hessischen Wirtschaftsminister, wurde das Motto „Drunter+Drüber“ ausgerufen. Es zielte darauf ab, das Verhältnis zwischen Chaos und Ordnung kreativ zu thematisieren. Die Teilnehmer, darunter auch Leon Fink und Lucas Klarl aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg, haben sich mit viel Elan an die Vorgaben gemacht, die die Verwendung von Holz und Holzwerkstoffen beinhalteten. Die Jury, bestehend aus Experten wie Georg Frank und Julian Lauth, war begeistert von den kreativen Lösungen.

Auf dem Siegerpodest fand sich Christian Kiesau mit seinem Nachttisch „For the good sleep“ ein. Ein echter Hingucker! Aber auch die anderen Teilnehmer zeigten beeindruckende Arbeiten, die von Wandleuchten bis hin zu Beistelltischen reichten. Die Kreativität der Auszubildenden war wirklich beeindruckend – es war ein Fest für alle Sinne! Die Begeisterung der Jury und der Gäste war spürbar, und man konnte fast das Knistern in der Luft fühlen.

Die Bedeutung solcher Wettbewerbe

Wettbewerbe wie diese sind wichtig – sie fördern nicht nur die technischen Fähigkeiten der Lehrlinge, sondern auch deren kreatives Denken. Es ist eine Gelegenheit, um sich auszuprobieren und zu zeigen, was man draufhat. Die Rückmeldungen, die die Teilnehmer erhalten, sind für ihre Entwicklung von unschätzbarem Wert. In einer Zeit, in der Handwerk oft im Schatten der digitalen Welt steht, sind solche Events ein wahrer Lichtblick. Sie zeigen, dass Tischlerhandwerk mehr ist als nur ein Beruf; es ist eine Kunstform, die Kreativität und handwerkliches Geschick vereint.

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Insgesamt wird deutlich, dass die Förderung junger Talente nicht nur für die Betriebe, sondern auch für die gesamte Branche von großer Bedeutung ist. Die Region Gleisdorf kann stolz auf ihre erfolgreichen Lehrlinge sein, und man darf gespannt sein, wie sie im Bundeswettbewerb abschneiden werden. Jeder Schnitt, jede Faser, jedes Detail zählt – und das macht das Handwerk so lebendig.