Am 12. Juni 2026 erlebte die Mittelschule Kirchberg an der Raab eine Premiere der besonderen Art. Das erste Job Dating, eine Veranstaltung, die Schüler und regionale Unternehmen zusammenbringen sollte, war ein voller Erfolg. Bereits beim Eintreten in die Schule spürte man die Aufregung in der Luft — die Schülerinnen und Schüler der 3. Klassen waren bereit, ihre Zukunft in die Hand zu nehmen. Vertreter von 20 Unternehmen und Institutionen standen bereit, um wertvolle Einblicke in die regionale Berufs- und Arbeitswelt zu geben.

Die Eröffnung der Veranstaltung übernahmen Schulleiterin Tatjana Lipp, Bürgermeister Helmut Ofner, Berufsfindungsbegleiterin Edith Kohl und Bildungs- und Berufsorientierungslehrerin Julia Gratzer. Gemeinsam setzten sie ein Zeichen für die Wichtigkeit der Berufsorientierung. Die Anzahl der teilnehmenden Unternehmen war beeindruckend, denn sie präsentierten nicht nur Ausbildungsplätze, sondern auch Karrieremöglichkeiten und zeigten den Schülerinnen und Schülern, dass die heimische Wirtschaft viele Chancen bereithält.

Einblicke in die Berufswelt

Die Jugendlichen hatten die Möglichkeit, direkt Fragen zu stellen und sogar praktische Tätigkeiten auszuprobieren. Man konnte förmlich spüren, wie die Augen der Schüler zu leuchten begannen, als sie über ihre Wünsche und Träume sprachen. Die Vielfalt der Branchen, die sich präsentierten, verdeutlichte, wie breit gefächert der regionale Arbeitsmarkt ist. Hier war alles vertreten — von Handwerksbetrieben über Dienstleister bis hin zu innovativen Start-ups. Es war klar: Die Unternehmen haben sich als attraktive Ausbildungsstätten positioniert und zugleich wertvolle Kontakte zu potenziellen Nachwuchskräften geknüpft.

Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war die Verlosung von Sachpreisen, die von den teilnehmenden Unternehmen gespendet wurden. Bürgermeister Helmut Ofner unterstützte die Ziehung der Gewinner, was für zusätzlichen Schwung sorgte. Man merkte, dass der Austausch zwischen Schulen, Eltern und Wirtschaft nicht nur wünschenswert, sondern auch dringend notwendig ist. Die positive Resonanz der Veranstaltung zeigt, dass solche Formate eine echte Bereicherung sind, und die Fortsetzung des Job Datings in den kommenden Jahren scheint mehr als sinnvoll.

Unterstützung für die Zukunft

Doch das Job Dating ist nicht die einzige Initiative, die in der Region angeboten wird. Die Plattform LOCAL.WORK bietet umfassende Unterstützung für Fachkräfte und Nachwuchstalente bei der Jobsuche und Ausbildung. Ihr Fokus liegt auf regionalen Unternehmen, die Perspektiven bieten. Hier wird nicht nur bei der Berufsorientierung geholfen, sondern auch bei der Entscheidungsfindung für Schulabgänger. Ausbildungsplätze, Praktika und duale Studiengänge — all das kann hier gefunden werden. Die Idee hinter LOCAL.WORK ist es, Jobs mit Zukunft zu vermitteln, die zu den individuellen Bedürfnissen der Jugendlichen passen.

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Besonders spannend sind die Ausbildungstouren und Events, bei denen die jungen Menschen die Möglichkeit haben, Unternehmen kennenzulernen. Die Kontaktaufnahme ist denkbar einfach und die Bewerbung für Ausbildungsplätze wird durch die Plattform erleichtert. Wenn man bedenkt, wie wichtig es ist, frühzeitig Kontakte zu knüpfen und sich über die Möglichkeiten in der Region zu informieren, ist das Angebot von LOCAL.WORK Gold wert.

In einer Zeit, in der die berufliche Orientierung für Jugendliche entscheidend ist, kommen solche Initiativen genau zur richtigen Zeit. Es zeigt sich, dass Schule und Wirtschaft Hand in Hand gehen können, um den Schülern die besten Chancen für ihre Zukunft zu bieten. Wer weiß, vielleicht wird der ein oder andere Schüler, der heute beim Job Dating war, schon bald als Nachwuchskraft in einem der regionalen Unternehmen tätig sein.