In Oberwölz, einem kleinen, charmanten Städtchen in der Steiermark, lebt eine ganz besondere Frau – Christine Ofner-Sturm. Mit 51 Jahren hat sie nicht nur ihre Matura nachgeholt, sondern auch eine dreijährige Ausbildung zur Hebamme an der Fachhochschule Klagenfurt erfolgreich abgeschlossen. Seit 2001 ist sie im Dienst der werdenden Mütter und hat 2015 die Leitung der Hebammen am LKH Hochsteiermark in Leoben übernommen. So viel Engagement für einen Beruf, den sie als ihre Berufung sieht! Wenn sie spricht, spürt man sofort die Leidenschaft, die sie für ihre Arbeit hat.

Der Job als Hebamme ist alles andere als leicht. Oft kommen Frauen, geplagt von Ängsten und gesundheitlichen Belastungen, zu ihr. „Ich glaube, viele Frauen zweifeln an ihrer Kraft“, erzählt sie und betont die Bedeutung von Selbstbestimmung und guter Aufklärung. Ab der 35. Schwangerschaftswoche können Frauen Kontakt zu einer Hebamme aufnehmen. Das ist eine wichtige Zeit, in der sich die Geburt ankündigt. Hier gilt es, die Eröffnungsphase möglichst angenehm zu gestalten – mit viel Raum für Bewegung, Entspannung und sogar alternativen Methoden wie Homöopathie und Akupunktur. Ein bisschen wie ein Tanz, bei dem jede Frau ihren eigenen Rhythmus findet.

Unterstützung während und nach der Geburt

Die Geburt selbst wird von einem Arzt und einer Hebamme begleitet, wobei ein Fachärzteteam bereitsteht, falls es Komplikationen gibt. Das Vertrauen, das die werdenden Mütter in die Hebammen setzen, ist entscheidend. Und das beginnt schon direkt nach der Geburt: Der Körperkontakt zwischen Neugeborenem und Eltern wird sofort gefördert. Der erste Stillversuch erfolgt gleich nach der Geburt – eine intime, berührende Begegnung, die das Band zwischen Mutter und Kind stärkt.

Aber die Unterstützung endet nicht mit der Geburt. Hebammen sind auch in den ersten Wochen nach der Geburt unverzichtbar. Gespräche über die ersten Erfahrungen mit dem Kind, das Klären medizinischer Fragen und die Förderung der Beziehung zwischen Mutter und Kind stehen im Fokus. Christine Ofner-Sturm und ihre Kolleginnen beobachten die Rückbildungs- und Abheilungsvorgänge, helfen beim Stillen und stehen mit Rat und Tat zur Seite, wenn es um die praktische Babypflege geht. „Jeden Tag einen Besuch von der Hebamme – das ist unser Anspruch bis zum zehnten Tag nach der Geburt“, sagt sie mit einem Lächeln. So können bis zu 16 Beratungen innerhalb des ersten Lebensjahres in Anspruch genommen werden – und bei Stillproblemen gibt’s sogar nochmal acht zusätzliche Kontakte. Das ist ein Rundum-Service, den viele Mütter sehr zu schätzen wissen.

Hilfe im Wochenbett

Im Wochenbett, einer Zeit, in der sich die Mütter von den körperlichen Veränderungen durch Schwangerschaft und Geburt erholen, kann zusätzliche Unterstützung Gold wert sein. Oft ist es so, dass Angehörige und Bekannte zwar helfen möchten, aber nicht immer können. Hier kann eine Haushaltshilfe ins Spiel kommen. Diese übernimmt Aufgaben im Haushalt und kann sich auch um ältere Geschwister kümmern. Die Kosten dafür werden von der Krankenkasse übernommen, wenn im Haushalt keine anderen Personen leben, die die Hausarbeit erledigen können. Wichtig ist, dass eine ärztliche Bescheinigung vorliegt, die bestätigt, dass die Mutter aus gesundheitlichen Gründen den Haushalt nicht führen kann.

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Aber auch Mütterpflegerinnen können eine wertvolle Unterstützung sein. Besonders in größeren Städten sind sie zu finden und helfen bei der Pflege des Kindes, unterstützen bei der Umsetzung von Hebammenratschlägen und bieten sogar Entspannungsmassagen an. Klar, sie dürfen keine medizinischen Behandlungen durchführen, aber ihre Hilfe ist ein echter Lichtblick für viele frischgebackene Mütter.

Es ist beeindruckend, wie viel Unterstützung und Expertise in den ersten Wochen nach der Geburt bereitsteht. Im LKH Leoben wurden 2025 mehr als 1000 Kinder geboren – ein echter Grund zur Freude für das gesamte Team. Mit einer Hebamme an der Seite, die auf die individuellen Bedürfnisse eingeht, wird die aufregende Reise ins Elternsein einfach ein Stückchen leichter.