In wenigen Tagen gibt es Grund zum Feiern in der Südsteiermark! Hermengild wird stolze 84 Jahre alt. Ihre Tochter, Nadja Bernhard, eine der bekanntesten Nachrichten-Moderatorinnen des Landes, hat sich für ein ganz besonderes Interview mit ihrer Mutter zusammengetan. „Mimschi“, wie Nadja liebevoll ihre Mutter nennt, plaudert über das Leben, die Erziehung und die Rollenbilder, die sie geprägt haben. Ein Blick hinter die Kulissen einer Familie, die nicht nur privat, sondern auch beruflich durch eine besondere Bindung verbunden ist.

Nadja Bernhard, geboren am 17. September 1975 in Windsor, Kanada, zog mit ihrer Mutter im Alter von acht Jahren nach Österreich. Hier begann ihre beeindruckende Karriere, die 1999 beim ORF ihren Anfang nahm. Zunächst war sie hinter den Kulissen tätig, bevor sie sich als Produzentin und Auslandskorrespondentin in Rom und Washington D.C. einen Namen machte. Seit Dezember 2012 moderiert sie die Hauptnachrichtensendung „ZiB 1“ und begeistert das Publikum mit ihrer natürlichen Ausstrahlung und Authentizität. Sie hat ein Gespür für die wirklich wichtigen Themen, und das merkt man. Ihre Mutter beschreibt sie als eine Quelle des Schalks – ein Erbe, das sie mit Stolz trägt.

Ein Blick in die Vergangenheit

Nadja war Trauzeugin bei der zweiten Hochzeit ihrer Mutter mit ihrem Vater Udo in Kanada – ein emotionaler Moment, der zeigt, wie stark die Familienbande sind. Hermengild hat ihren Udo zweimal geheiratet, und die Erinnerungen an diese besonderen Tage sind für die Familie von unschätzbarem Wert. Ihr Zuhause auf einem Weinhügel nahe Leibnitz ist nicht nur ein Rückzugsort, sondern auch eine Kraftquelle für Nadja, die hier die Ruhe findet, um sich auf ihre Arbeit zu konzentrieren.

Die Tatsache, dass Nadja keine eigenen Kinder hat, bringt sie in Interviews oft ins Gespräch. Sie hat sich immer einen Kinderwunsch bewahrt, der sich jedoch nie erfüllt hat. In einer Welt, in der Journalistinnen oft Schwierigkeiten haben, Familie und Karriere zu vereinbaren, spiegelt ihr Lebensweg die Herausforderungen wider, die viele Frauen in ihrem Beruf kennen. Tatsächlich zeigen Studien, dass Journalistinnen seltener Kinder bekommen als andere Akademikerinnen. Der Mythos, dass der Journalismus gut mit Mutterschaft vereinbar ist, wird als irreführend angesehen. Viele Journalistinnen müssen persönliche Opfer bringen, um ihre Karriere voranzutreiben. Nadja ist da keine Ausnahme und kämpft mit den Erwartungen, die an sie als Frau in der Medienbranche gestellt werden.

Ein Vorbild für viele

Die enge Zusammenarbeit mit Kollegen wie Tarek Leitner und Tobias Pötzelsberger zeigt, wie wichtig ein gutes berufliches Umfeld ist. Nadja wird nicht nur für ihre Professionalität geschätzt, sondern auch für ihre Integrität und Authentizität. Ihre Karriere hat sie zu einem Vorbild für viele junge Journalistinnen gemacht, die nach Inspiration suchen, um Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. In einer Branche, die oft von Männern dominiert wird, ist es ermutigend zu sehen, wie Frauen wie Nadja ihren Platz behaupten.

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Egal, ob bei der Arbeit oder in der Familie – Hermengild und Nadja zeigen, dass die Liebe und Unterstützung, die sie füreinander empfinden, die Grundlage für ihr Glück ist. Während sie gemeinsam auf das nächste Lebensjahrzehnt zusteuern, bleibt zu hoffen, dass die beiden noch viele schöne Momente teilen werden, denn schließlich ist das Leben viel zu kurz, um es nicht in vollen Zügen zu genießen!