Wenn das Wochenende naht, denkt man oft an Erholung, gute Gespräche mit Freunden oder vielleicht einen Ausflug in die schöne Natur. Doch was, wenn das Wohlbefinden plötzlich streikt? Keine Panik! In der Region Bruck-Mürzzuschlag sind auch an den Wochenenden, wie dem 20. und 21. Juni, einige Ärzte und Apotheken im Bereitschaftsdienst, um euch unter die Arme zu greifen.

Für alle, die am 20. Juni dringend einen Arzt benötigen, stehen folgende Ordinationen bereit: Dr. Gerhard Prieler in der Johann Nestroy-Straße 4 in Kapfenberg und Dr. Hanna Gordon in der Grimmstraße 7 in St. Marein. Am 21. Juni könnt ihr dann Dr. Andrea Pilz in der Parkstraße 2, St. Barbara-Wartberg, aufsuchen. Und für die zahnärztlichen Belange wird Dr. Rafaela Argyropoulos in der Brucker Straße 2, Frohnleiten, am gleichen Wochenende für euch da sein. Ihr erreicht sie unter der Telefonnummer 03126/3788.

Apotheken im Dienst

Doch nicht nur Ärzte stehen bereit – auch die Apotheken sind im Einsatz. Am 20. Juni könnt ihr die Salvator-Apotheke am Koloman Wallisch-Platz 2 in Bruck besuchen (Telefon: 03862/51080). Am 21. Juni ist dann die Apotheke Diemlach in der Grazer Straße 79 in Kapfenberg für euch geöffnet (Telefon: 03862/22317). Auch in St. Marein und Kindberg gibt es Bereitschaft: Die Bernhard-Apotheke und die Andreas-Apotheke stehen bis zum 21. Juni für Fragen und Anliegen zur Verfügung.

Wenn ihr nicht sicher seid, ob eure Beschwerden einen Arztbesuch erfordern, hilft euch das Gesundheitstelefon unter 1450 weiter. Hier wird euch rund um die Uhr geholfen. Viele Menschen wissen jedoch nicht, dass es neben der Notrufnummer 112 auch die 116117 für den ärztlichen Bereitschaftsdienst gibt. Diese Nummer kann eine wahre Lebensretterin sein, wenn es darum geht, nicht lebensbedrohliche, aber dringende Beschwerden einzuschätzen.

Ein Blick auf die Bereitschaftsdienste

Kristina S., eine Hausärztin, berichtet, dass viele Patienten oft nicht wissen, wo sie bei Beschwerden wie Schnupfen oder Kopfschmerzen hingehen sollen. Der Stress in den Notaufnahmen ist oft hoch, weil viele Patienten mit nicht dringenden Anliegen kommen. Peter M., ein Arzt in einer Notaufnahme, hat schon oft die Erfahrung gemacht, dass echte Notfälle in den Hintergrund geraten, während er sich um weniger kritische Fälle kümmern muss. Es wäre viel sinnvoller, wenn die Menschen die Bereitschaftsdienstpraxen nutzen würden – schließlich gibt es in der Stadt gleich vier Praxen, die für euch geöffnet sind, wenn die regulären Sprechzeiten vorbei sind.

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Markus F. hat die Nummer 116117 beim Googeln entdeckt und war überrascht, wie hilfreich die Informationen auf der Website waren. Er kontaktierte den Dienst und erhielt den Rat, sich auszuruhen und am Montag zu seinem Hausarzt zu gehen. „Die Nummer werde ich auf jeden Fall weiterempfehlen“, meint er. Es ist einfach wichtig zu wissen, wo man hingehen kann, wenn man nicht sicher ist, ob man wirklich ins Krankenhaus muss.

Die Zukunft der Notdienste

In der heutigen Zeit ist der ärztliche Notdienst immer mehr in Portalpraxen verlagert, die an oder in Krankenhäusern angesiedelt sind. Das hat einen guten Grund: Zu viele Menschen suchen außerhalb der Sprechzeiten niedergelassener Ärzte die Notfallambulanzen auf. Die Kassenärztlichen Vereinigungen arbeiten daran, diese Doppelstrukturen abzubauen und die Zusammenarbeit mit den Krankenhäusern zu verbessern. So bleibt der Sicherstellungsauftrag bei den Kassenärztlichen Vereinigungen, während gleichzeitig gut funktionierende regionale Konzepte bestehen bleiben.

Für die zahnärztliche Versorgung gibt es zwar keine einheitliche Notdienstnummer, aber auch hier bemühen sich die Kassenärztlichen Vereinigungen, die Besorgung von Arzneimitteln im Notdienst zu erleichtern. Es ist wichtig, dass die Menschen wissen, wo sie im Ernstfall Hilfe bekommen. Ob das Gesundheitstelefon, die Bereitschaftsdienstnummer oder die örtlichen Praxen – die Möglichkeiten sind da!

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