Heute ist der 18.05.2026, und ich sitze hier in Bad Gastein, während meine Gedanken nach Triest schweifen. Die italienische Stadt, die so viel mehr ist als nur ein Ort – sie ist ein Gefühl, ein kulinarisches Abenteuer und ein Schmelztiegel der Kulturen. Wenn man über Triest spricht, kommt man an der Sendung „Heimatleuchten“ nicht vorbei. Zu sehen ist sie heute von 18:10 bis 19:16 Uhr, und das Thema der Episode könnte nicht passender sein: Sehnsucht Süden – Triest.

Regisseur Claus U. Eckert hat mit „Heimatleuchten“ wieder einmal ein Meisterwerk geschaffen. Die Mitwirkenden – darunter Gregor Seberg, Pia Pichler und Doris Ahornegger – bringen uns die Stadt näher. Besonders spannend wird es, wenn Stefan Haas, der Haubenkoch und Foodblogger aus Altaussee, seine ganz persönlichen Triest-Momente auf dem Meer erlebt. Es ist schon beeindruckend, wenn der Fischer Diego Sugan sein Motto „Pescato e mangiato“ (gefischt und gleich gegessen) in die Tat umsetzt. Und wie könnte man nicht ins Schwärmen geraten, wenn Dizzi Alfons, ein Österreicher, sein Caffè Sacher in der Stadt des Kaffees eröffnet? Hier werden Kaiserschmarren und Apfelstrudel serviert – das ist Genuss pur!

Die Aromen Triests

Triest ist mehr als nur eine Stadt; sie ist ein kulinarisches Paradies, das die Geschmäcker des Mittelmeers und die Traditionen Mitteleuropas vereint. Die Küche, die hier auf den Tellern landet, ist eine Symbiose aus balkanischen, deutschen und österreichischen Einflüssen. Und dass die Triester sogar ein bisschen verrückt nach gutem Essen sind, zeigt sich nicht zuletzt in den berühmten Gerichten wie Brodetto, einer köstlichen Suppe mit kleinen Fischen und Meeresfrüchten, die mit Knoblauch und Weißwein verfeinert wird. Oder die Jota, eine herzliche Suppe aus Bohnen und Kartoffeln, die einem sofort das Gefühl von Heimat gibt.

Unbedingt probieren sollte man auch die Gnocchi de Susini, die kleinen Teigklöße mit Pflaumen – eine süße Verführung, die einem einfach nicht aus dem Kopf geht! Und für die Liebhaber von herzhaften Speisen gibt es das Triester Gulasch, das sich durch eine spezielle Gewürzmischung auszeichnet. Man kann förmlich den Duft der frischen Zutaten in der Luft riechen, wenn man durch die kleinen Gassen Triests schlendert.

Ein Blick in die Tradition

Die Stadt ist nicht nur für ihre Küche bekannt, sondern auch für ihre Handwerkskunst. Die Schwamm-Manufaktur Rosenfeld, die seit 1896 existiert, ist ein wahres Kleinod. Nur noch vier Firmen in Europa verarbeiten Meeresprodukte auf diese traditionelle Art. Das handwerkliche Geschick, das hier gepflegt wird, ist ein Zeugnis für die reichen Traditionen der Region. Und die Architekten Rosa Bittolo Bon und Felippe Mastinu, die in der Altstadt eine Tischlerei betreiben, zeigen, dass auch heute noch Platz für Kreativität und Handwerk ist.

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Triest ist wirklich ein Ort, an dem man immer wieder Neues entdecken kann. Wenn man dann noch einen Blick auf die Olivenhaine und Weinberge am Karst wirft, in denen Peter Radcovic ökologische Landwirtschaft betreibt, wird einem klar, wie viel Liebe und Hingabe in die Lebensmittel fließt, die auf den Tisch kommen.

Die Stadt hat auch eine besondere Anziehungskraft für Künstler, wie Helmut Telefont, der am Tag seiner Pension nach Triest zog, um seine Kreativität in dieser inspirierenden Umgebung auszuleben. Und es ist nicht verwunderlich, dass auch Liza Minelli für Dizzi Alfons backt – ihre süßen Kreationen sind ein fester Bestandteil der Triester Gastronomie.

Die Vielfalt der Menschen und ihrer Geschichten macht Triest zu einem einzigartigen Erlebnis. Man spürt die Lebensfreude, die hier in der Luft liegt. Es ist eine Stadt, die einen einlädt, sich treiben zu lassen und die kleinen Wunder des Alltags zu genießen. Wer einmal hier war, weiß, dass Triest viel mehr ist als nur ein Reiseziel – es ist ein Ort, der das Herz berührt und lange nachklingt.