In Bad Hofgastein war vom 28. bis 31. Mai 2026 alles im Zeichen des Films. Das erste Call Film Festival feierte seine Premiere und das auf eine Art und Weise, die sowohl aufregend als auch unvergesslich war. Unter dem Motto „Movies with a Cause“ wurde die Veranstaltung zu einem Schmelztiegel für kreative Köpfe und engagierte Persönlichkeiten, die sich für gesellschaftliche Themen stark machen.
Die Atmosphäre war charmant und familiär. Internationale Gäste, Filmschaffende und Musiker:innen mischten sich unter die Einheimischen und sorgten für einen lebhaften Austausch. Man konnte die Stars nicht nur auf dem Roten Teppich bewundern; sie waren auch im Ort aktiv, gaben Autogramme, posierten für Selfies und schafften so eine ungezwungene Stimmung. Ein Highlight des Festivals war der Galaabend im Kursaal Bad Hofgastein, der von Schauspieler Jakob Seeböck moderiert wurde. Musikalische Beiträge von Ina Regen, Cesár Sampson und Sharron Levy rundeten den Abend perfekt ab.
Preise und Würdigungen
Ein besonderer Moment war die Verleihung der „Jane“ Awards. Diese Auszeichnung ging an Prominente wie Kim Cattrall, Reinhold Messner, Parov Stelar und die legendären Scorpions, vertreten durch Klaus Meine und Rudolf Schenker. Diane Messner hielt eine bewegende Laudatio auf Reinhold Messner und erhielt ebenfalls einen Award. Kim Cattrall, die in ihrer Doppelsprache zwei Dankesreden hielt, ließ das Publikum selbst entscheiden, welche sie zuerst vortragen sollte – eine charmante Geste, die ihre Verbundenheit mit den Zuschauern unterstrich. Auch Wladimir Klitschko ließ es sich nicht nehmen, mit einer Videobotschaft einen „Call for Peace“-Appell an die Scorpions zu richten.
Das Echo der Veranstaltung war durchweg positiv. Veranstalter:innen und Gäste waren sich einig: Das Festival sollte eine Fortsetzung finden. Und Kim Cattrall kündigte schon jetzt ihren nächsten Besuch an. Ob sie uns mit einem weiteren Auftritt beglücken wird? Wir sind gespannt!
Film mit einer Botschaft
Filmfestivals sind mehr als nur eine Ansammlung von Filmen. Sie sind ein Spiegel der Gesellschaft, eine Bühne für wichtige Themen und Konflikte. Das Call Film Festival hat dies eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Es geht nicht nur um die Unterhaltung; Filme reflektieren aktuelle Geschehnisse und regen zu Diskussionen an. Ähnlich wie die Goldene Palme-Gewinner „Parasite“, der die Debatte über soziale Ungleichheit ankurbelte, sind auch die gezeigten Filme in Bad Hofgastein nicht nur Kunstwerke, sondern auch gesellschaftliche Kommentare.
Veranstaltungen wie diese bringen Themen wie Menschenrechte, Klimawandel und Migration auf die Agenda. Die Medienaufmerksamkeit, die solche Festivals erzeugen, ist enorm. Sie tragen dazu bei, dass wichtige gesellschaftliche Fragen in die öffentliche Diskussion gelangen. Man denke nur an die Protestaktionen von Filmschaffenden, die auf dem roten Teppich klare politische Signale setzen. Das Call Film Festival nimmt in dieser Tradition einen Platz ein – es geht um mehr als nur um das Licht der Leinwand.
Mit einem gelungenen Auftakt hat das Call Film Festival in Bad Hofgastein einen ersten Schritt in die richtige Richtung gemacht. Es bleibt abzuwarten, wie sich das Festival entwickeln wird und welche Geschichten noch erzählt werden. Klar ist nur: Die Vorfreude auf die nächste Ausgabe ist bereits jetzt spürbar!