In Bad Gastein, wo die Berge und das Thermalwasser eine untrennbare Symbiose bilden, stehen die Gasteiner Quellentage vor der Tür! Vom 12. bis 14. Juni 2026 wird die Stadt wieder zum Schauplatz für alle, die sich für die heilenden Kräfte des Thermalwassers interessieren. Die Veranstaltung verspricht nicht nur spannende Einblicke in die Welt des Thermalwassers, sondern auch in die Natur und Lebensqualität des Gasteinertals.

Besonders spannend sind die exklusiven Einfahrten in den Gasteiner Heilstollen zur Radontherapie. Ein Ort, wo die Zeit stillzustehen scheint und die Luft förmlich nach Heilung duftet. Hier wird Radon in seiner reinsten Form eingesetzt, um die Schmerzen der Menschen zu lindern. Aber keine Sorge – alles unter ärztlicher Aufsicht, denn die Risiken und Nutzen müssen immer abgewogen werden (mehr dazu später). Auch die Felsentherme öffnet ihre Türen für technische Führungen, und es gibt Sonderführungen zu Thermalquellen und historischen Anlagen, die die Geschichte des Ortes lebendig machen.

Ein vielfältiges Programm

Das Programm ist so bunt wie die Blumen in den Wiesen rund um Bad Gastein. Am Freitag, dem 12. Juni, geht’s los mit einer Wasserfallwanderung, die nicht nur die Sinne anregt, sondern auch mit Atem- und Meditationsübungen gespickt ist. Und wenn das nicht schon genug wäre, gibt es dann auch noch die Möglichkeit, den Gasteiner Heilstollen zu besuchen. Die Quellengespräche am Abend versprechen tiefgründige Diskussionen über die medizinischen und wissenschaftlichen Aspekte des Thermalwassers. Freitagabend wird also nicht nur informativ, sondern auch ein bisschen mystisch – ganz nach dem Motto „Wasser ist Leben“.

Der Samstag bringt mit der Vernissage des Fotoprojekts „Mein Radonbad“ von Max Steinbauer ein Highlight, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Zwischen 10:30 und 11:30 Uhr im Foyer der Felsentherme gibt es die Möglichkeit, die Perspektiven und Anwendungen rund um das Radonbad zu entdecken. Und für die Abenteuerlustigen bietet sich die Kunst des Rutengehens an – eine alte Methode, die sowohl Tradition als auch Spannung verspricht. Abgerundet wird der Tag mit einer feinen Klangreise, die die Seele zur Ruhe kommen lässt.

Thermalwasser und seine heilende Kraft

Am Sonntag, dem 14. Juni, können die Kleinen bei der „Thermalwasser – Schnitzeljagd“ mitmachen und spielerisch lernen, was es mit den heilenden Quellen auf sich hat. Währenddessen gibt es für die Großen eine Ausstellungspräsentation zur Diplomarbeit „Ein heißer Kern, der alles trägt“. Auch die Fragestunde „Was bedeutet Thermal-Kurort?“ wird spannende Einblicke in die Bedeutung des Thermalwassers in der Region geben.

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Und jetzt, wo wir über die sehr speziellen Radon-Heilkuren sprechen – es ist wirklich ein Thema für sich. Radon wird zwar in verschiedenen Formen wie Heilstollen, Heilbädern und Trinkkuren eingesetzt, doch die Risiken werden immer kontrovers diskutiert. Es geht um Linderung bei rheumatischen Erkrankungen, aber die Exposition muss kurzzeitig und gut überwacht sein, um mögliche Nebenwirkungen zu minimieren. Radon hat also seine Vorzüge, aber auch seine Schattenseiten. Ein schmaler Grat, den die Ärzt*innen gut kennen und abwägen müssen.

Die Gasteiner Quellentage sind also nicht nur ein Fest für die Sinne, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Aufklärung über die gesundheitlichen Aspekte des Thermalwassers. Ein Wochenende, das man sich im Kalender markieren sollte – für Wissensdurstige, Naturliebhaber und alle, die sich ein Stück Heilung gönnen möchten!