In der malerischen Stadt Mondsee hat sich ein ganz besonderer Lehrling einen Namen gemacht. Thomas Speigner von der Reindl Bau GmbH schaffte es beim OÖ-Landeswettbewerb der Hochbauer, der in der BAUAkademie BWZ OÖ in Lachstatt stattfand, auf den dritten Platz. Ein wahrer Grund zur Freude! Insgesamt traten 14 talentierte Lehrlinge aus ganz Oberösterreich gegeneinander an, um ihr Können unter Beweis zu stellen. Das Ziel? Ein Hochlochziegelmauerwerk inklusive Sichtmauerwerk zu errichten – eine echte Herausforderung!

Die Bewertung dieser künstlerischen Handwerkskunst lag in den Händen einer erfahrenen Fachjury, die Maßgenauigkeit, Ebenflächigkeit und saubere Ausführung bewertete. Diese Kriterien sind nicht nur Zahlen auf einem Papier, sondern spiegeln die hohe Prägekraft wider, die die Bauindustrie in Oberösterreich so auszeichnet. In einem spannenden Wettkampf setzte sich Lukas Nopp von der Priesner Bau GmbH durch und sicherte sich den ersten Platz, dicht gefolgt von Emanuel Leitner von der Wimberger Bau GmbH aus Lasberg. Ein bemerkenswerter Aspekt des Wettbewerbs war, dass erstmals auch eine Frau teilnahm – ein Schritt in die richtige Richtung für die Gleichstellung in der Baubranche.

Ein Blick in die Zukunft der Bauausbildung

Der OÖ-Landeswettbewerb der Hochbauer hat sich mittlerweile als bedeutende Plattform etabliert, um das Talent der Lehrlinge zu präsentieren und die Bedeutung der praktischen Ausbildung zu unterstreichen. Harald Kopececk, der Geschäftsführer der BAUAkademie BWZ OÖ, machte deutlich, wie wichtig diese Wettbewerbe für die Entwicklung der jungen Handwerker sind. Hochbauer sind schließlich nicht nur für den Bau von Wohnhäusern zuständig, sondern auch für Gewerbebauten und Großprojekte, bei denen sie moderne Technik einsetzen.

Im Jahr 2025 nahm der Wettbewerb eine noch aufregendere Wendung. Am 17. Juni fand die Veranstaltung erneut in der BAUAkademie BWZ OÖ statt, diesmal mit 15 Lehrlingen, die ihr Können am Ziegel demonstrierten. Es war ein Fest für die Augen – und für die Ohren! Die Veranstaltung war erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich, was eine großartige Gelegenheit für Berufsschüler:innen und Vertreter:innen der Lehrbetriebe bot, hautnah dabei zu sein. Unter den Teilnehmern waren zahlreiche Berufsschüler:innen aus der Berufsschule Freistadt, die sich anstecken ließen von der Begeisterung und dem Ehrgeiz der Wettbewerbsteilnehmer.

Die Leistung der Lehrlinge wurde erneut von einer Fachjury bewertet, und die Ergebnisse waren beeindruckend. Florian Elmecker von der Kapl Bau GmbH sicherte sich den ersten Platz, gefolgt von Samuel Landl von der Wimberger Bau GmbH und Johannes Watzinger von der Spießberger Bau GmbH. Landesinnungsmeister Wolfgang Holzhaider lobte die gezeigten Leistungen und hob die vielversprechenden Perspektiven für die zukünftigen Hochbauer:innen hervor. Manfred Eckerstorfer, Lehrlingsausbilder bei Kapl Bau GmbH, betonte die Wichtigkeit solcher Wettbewerbe für die Sichtbarkeit der Ausbildungsqualität.

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So zeigen diese Wettbewerbe nicht nur die hohe Qualität der Ausbildung in der Baubranche, sondern auch das Engagement und die Leidenschaft, die diese jungen Menschen in ihren Beruf stecken. Die Zukunft der Hochbauer in Oberösterreich sieht vielversprechend aus – mit frischem Wind und neuen Ideen, die die Branche voranbringen. Die Baukunst lebt und gedeiht, und die nächsten Talente stehen bereits in den Startlöchern!

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