In Rohrbach bei Pfaffenschlag, genauer gesagt im idyllischen Österreich, gab es am Montag, dem 11. Mai, um etwa 16:45 Uhr einen Kaminbrand, der die Anwohner in Aufregung versetzte. Die Alarmierung erfolgte durch einen besorgten Bewohner über den Feuerwehrnotruf 122. Sofort machten sich sechs Feuerwehren auf den Weg zum Einsatzort, wobei die Freiwillige Feuerwehr Waidhofen/Thaya mit ihrem Tanklöschfahrzeug und der Drehleiter innerhalb von nur drei Minuten zur Stelle war. Ein echtes Blitzlichtgewitter, könnte man sagen, denn die Region war von einem heftigen Gewitter mit starkem Regen heimgesucht worden.
Der Brand war im Dachbereich eines Einfamilienhauses ausgebrochen. Während die Einsatzkräfte sich auf den Weg machten, rüstete sich der Atemschutztrupp bereits aus und bereitete sich auf das Unbekannte vor. Vor Ort angekommen, meldete sich der Fahrzeugkommandant beim Einsatzleiter, und nach kurzer Zeit kam die erlösende Entwarnung: Es handelte sich lediglich um einen Kaminbrand. Die örtlich zuständige Feuerwehr Pfaffenschlag konnte den Brand eigenständig unter Kontrolle bringen, was die alarmierten Einsatzkräfte bald zur Rückkehr veranlasste.
Ein weiteres Feuer in der Nachbarschaft
Ein Blick über die Grenzen zeigt, dass solche Vorfälle nicht nur in Rohrbach vorkommen. Am Sonntag, dem 10. Mai 2026, gab es in Alsfeld einen Dachstuhlbrand, der die Feuerwehr auf Trab hielt. Hier wurde der Löschzug der Feuerwache 2 alarmiert, und zwar kurz nach 16 Uhr. Der Brandherd befand sich in der Küche des ersten Obergeschosses und breitete sich schnell über den Spitzboden auf den Dachstuhl aus. Ein Trupp ging innen vor, während ein zweiter über die Drehleiter unterstützte. Die Feuerwehr Oberhausen war mit 35 Einsatzkräften für rund dreieinhalb Stunden im Einsatz, um die Flammen zu bekämpfen.
Auf dramatische Weise breiteten sich die Flammen über die Dachkonstruktion aus. Um das Feuer unter Kontrolle zu bringen, mussten die Feuerwehrleute gewaltsam Dachziegel entfernen und beinahe alle Ziegel an der Hausvorderseite abdecken, um versteckte Glutnester zu finden. Glücklicherweise kam es nicht zu einem Übergriff auf das Nachbargebäude, und alle Bewohner konnten rechtzeitig evakuiert werden. Verletzte gab es nicht, was den Einsatz umso erfreulicher machte.
Feuerwehr im Dauereinsatz
Beide Vorfälle zeigen eindrucksvoll, wie wichtig die schnelle Reaktion der Feuerwehr ist. In Rohrbach waren es die örtlichen Kräfte, die den Kaminbrand schnell im Griff hatten. In Alsfeld hingegen war die Berufsfeuerwehr über mehrere Stunden stark gefordert. Die Einsatzkräfte sind oft an der Grenze ihrer Belastbarkeit, aber sie leisten Unglaubliches, um mit ihrem unermüdlichen Einsatz Leben zu retten und Sachschäden zu minimieren. Die Menschen in unseren Gemeinden können sich auf ihre Feuerwehrleute verlassen, und das ist ein großes Gefühl von Sicherheit. Man weiß einfach, dass man nicht allein ist, wenn das Feuer mal lichterloh brennt.