In Linz hat sich die Lage auf den Schienen seit Freitagmorgen etwas zugespitzt. Der Zugverkehr zwischen Linz und St. Valentin ist stark beeinträchtigt – und das alles wegen eines Oberleitungsschadens, der sich bei Pichling ereignet hat. Was genau passiert ist? Am Donnerstagabend riss die Oberleitung, und wie das manchmal so geht, floss der Strom in den Boden und richtete weiteren Schaden an. Kabel, Platinen, und sogar ein Stellwerk wurden in Mitleidenschaft gezogen. Die Ursache für diesen Schaden bleibt bislang unklar, was die Situation noch etwas unheimlicher macht.

Seit dem Vorfall sind nur zwei von vier Gleisen eingeschränkt befahrbar. Das bedeutet, dass Züge den betroffenen Abschnitt aus Sicherheitsgründen nur langsam passieren können. Schon mal in einem Zug gesessen, der wie eine Schnecke über die Gleise kriecht? Das kann ziemlich zäh werden. Für die 200 Fahrgäste, die betroffen waren, wurde ein Notausgang in der Lärmschutzwand eingerichtet, um sie zu einem Sammelplatz zu leiten. Ein wenig wie im Film, oder? Doch die Realität ist oft weniger glamourös als das große Kino.

Aktuelle Verkehrssituation

Die ÖBB arbeitet intensiv daran, die Schäden zu lokalisieren und zu beheben, aber ein zeitlicher Horizont für die vollständige Behebung der Schäden ist noch nicht bekannt. Das sorgt für ordentlich Aufregung auf der Westbahnstrecke. Fernverkehrszüge sind von Verspätungen und Zugausfällen betroffen, und ein Notfahrprogramm wurde eingerichtet. Die Railjet-Express-Züge (RJX) können die Strecke zwar befahren, doch die Intercity-Züge (IC) enden entweder in St. Valentin oder am Linzer Hauptbahnhof. Das ist natürlich nicht optimal für Reisende, die nach Wien oder Salzburg wollen.

Ein kleines Licht am Ende des Tunnels: Für alle, die auf die Westbahn angewiesen sind, gibt es eine reduzierte Frequenz – einmal pro Stunde wird ein Zug fahren, der außerplanmäßig in St. Valentin hält. Außerdem werden ÖBB- und Westbahntickets zwischen St. Valentin und Wels Hauptbahnhof wechselseitig anerkannt. Wer sich lieber auf den Straßen bewegen möchte, kann auf die Schienenersatzverkehrsbusse zurückgreifen, die zwischen St. Valentin und Linz Hauptbahnhof bereitstehen. Die Anzahl der Busse wurde erhöht, was die Situation ein wenig erleichtert, auch wenn es nicht das Gleiche ist wie der Zug.

Reiseplanung und weitere Informationen

Reisende werden gebeten, sich vor Fahrtantritt über die aktuellen Verbindungen zu informieren, denn Verspätungen sind weiterhin möglich. Auch wenn die ICE-Züge von und nach Deutschland sowie die Nachtzüge planmäßig verkehren, ist es ratsam, sich immer auf dem Laufenden zu halten. Eine gute Anlaufstelle dafür ist „bahn.de aktuell“. Dort gibt es eine Störungskarte, die alle aktuellen Zugausfälle und Streckenunterbrechungen anzeigt. Echtzeit-Positionen von Zügen und lokale Bahnhofsinfos helfen, den Überblick zu behalten. Wer möchte, kann sich sogar per E-Mail oder App über Verspätungen informieren lassen. Das ist doch ganz praktisch!

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Die letzten Meldungen zur Lage werden kontinuierlich aktualisiert, und auch wenn es im Moment etwas chaotisch erscheint, arbeiten alle Beteiligten daran, die Situation schnellstmöglich zu normalisieren. Wir hoffen, dass die Bahnfahrt bald wieder so entspannt verläuft, wie wir es gewohnt sind. Bis dahin heißt es: Geduld bewahren!

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