Linz auf zwei Rädern: Die Nibelungenbrücke wird zum Verkehrstraum für Fußgänger und Radfahrer
Heute ist der 22.07.2026 und in Linz tut sich was! Die Stadt hat einen großen Schritt zur Verbesserung der Fuß- und Radverkehrsverbindung im Bereich der Nibelungenbrücke gemacht. Am 22. Juli um 12 Uhr wurde die neue Rampe beim Ars Electronica Center feierlich freigegeben. Infrastruktur-Landesrat Mag. Günther Steinkellner und Mobilitätsreferent Vizebürgermeister Mag. Martin Hajart hatten die Ehre, dieses wichtige Projekt zu präsentieren. Und was für ein Fortschritt das ist!
Die Nutzbreite der Rampe wurde von 2,50 Metern auf stolze 3,50 Meter erweitert. Das klingt vielleicht nicht nach viel, aber es schafft mehr Platz für alle – Fußgänger und Radfahrer können nun in beide Richtungen sicher und komfortabel unterwegs sein. Die Maßnahme erhöht die Sicherheit und macht die Nutzung für die Linzer*innen viel einfacher. Die bauliche Umsetzung erfolgt auf einem bestehenden Stahlbetontragwerk, mit acht vorgefertigten Stahlsegmenten, die für eine stabile und gleichzeitig schlanke Konstruktion sorgen. Ein neues Stabstahlgeländer verbessert die Sicht entlang der Rampe und zum Uferbereich. Und das Beste: Eine integrierte LED-Beleuchtung im Handlauf sorgt dafür, dass man auch bei Dunkelheit sicher unterwegs ist. Das klingt alles nach einer durchdachten Lösung!
Radverkehr in Linz auf dem Vormarsch
Doch das ist noch nicht alles! Ab April 2025 wird die Stadt Linz in Zusammenarbeit mit dem Land OÖ provisorische Radfahrstreifen auf der Nibelungenbrücke einrichten. Diese Brücke ist nicht einfach irgendeine Brücke – sie ist eine Hauptverkehrsader, die die Innenstadt mit Urfahr über die Donau verbindet. Aktuell gibt es hier oft Konflikte zwischen motorisiertem Verkehr, Fußgängern und Radfahrern. Die neuen Radfahrstreifen sollen hier ein wenig Ordnung ins Chaos bringen.
Das Konzept sieht vor, dass Radfahrer zusätzlich 1,30 Meter Platz und 25 Zentimeter Sicherheitsabstand erhalten. Die Radspuren werden durch maximal 1,5 Meter hohe Leitwände von der Fahrbahn getrennt – ein wichtiger Schritt, um die Sicherheit der Radfahrer zu erhöhen. Auch die bestehenden Fahrspuren für den motorisierten Verkehr werden verbreitert, sodass jeder ein bisschen mehr Platz hat. Radspuren in beide Richtungen auf beiden Seiten der Brücke? Ja, das gibt’s bald! Und das Beste daran: Das provisorische Radverkehrskonzept wird während der Testphase evaluiert, bevor man über eine dauerhafte Umsetzung nachdenkt. So wird sichergestellt, dass die Infrastruktur auch wirklich funktioniert.
Ein Schritt in die richtige Richtung
Die Stadt Linz ist auf einem guten Weg, die Mobilitätsinfrastruktur zu verbessern und einen Lückenschluss für den Geh- und Radverkehr zu schaffen. Diese Projekte sind nicht nur notwendig, sondern auch überfällig. Wenn die Brücke sicherer und komfortabler wird, können wir alle darauf hoffen, dass die Menschen öfter das Rad oder die Füße benutzen, anstatt im Stau zu stehen. Das fördert nicht nur die Gesundheit, sondern auch die Umwelt – und wer möchte nicht ein wenig weniger Abgase in der Luft haben?
Die Entwicklung in Linz zeigt, dass die Stadt bereit ist, in die Zukunft zu investieren. Mit den neuen Radfahrstreifen und der erweiterten Rampe wird die Verbindung zwischen Nibelungenbrücke und Donaulände nicht nur funktionaler, sondern auch einladender. Ein großes Lob an alle, die an diesem Projekt beteiligt sind und daran arbeiten, Linz ein bisschen schöner und lebenswerter zu machen!
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