Schüler von morgen: Emil und Manuel setzen ein Zeichen für Chancengleichheit und Verkehrssicherheit
Heute ist der 17.06.2026 und in Gmunden tut sich was! Die Wahl der neuen Landesschülervertretung in Oberösterreich steht vor der Tür – und die Aufregung ist förmlich spürbar. Am 2. Juli wird es ernst. Zwei engagierte Schüler aus dem Bezirk Gmunden haben sich entschlossen, die Herausforderung anzunehmen. Emil Mistlberger aus Pinsdorf und Manuel Zisser aus Bad Ischl treten mit dem Team „On Point – Schule von morgen auf den Punkt gebracht“ an. Ein Name, der schon mal neugierig macht!
Emil Mistlberger, 17 Jahre alt, hat sich für die Allgemeinbildenden Höheren Schulen (AHS) beworben. Er besucht das BG/BRG Gmunden und hat ein klares Ziel: mehr Chancengerechtigkeit im Bildungssystem. „Es darf nicht sein, dass die Herkunft über die Möglichkeiten entscheidet!“, könnte man ihn fast hören, wenn er mit seinen Mitschülern diskutiert. Er möchte aktiv an Verbesserungen im Schulalltag mitarbeiten und hat dabei viele Ideen im Gepäck.
Manuel Zisser, der 19-Jährige aus Bad Ischl, hat sich für die Funktion des BMHS-Landesschülervertreters entschieden. Er besucht die HBLA für Mode und Bekleidung in Ebensee, und sein Fokus liegt auf einem Thema, das viele Schüler beschäftigt: die Situation im öffentlichen Verkehr. „Es ist einfach nicht zumutbar, wie oft die Verbindungen verspätet sind oder ganz ausfallen!“, wird er wohl in seinen Wahlreden anbringen. Sicherheit und Verlässlichkeit sind hier die Schlüsselwörter, die ihm am Herzen liegen.
Die Stimme der Schüler
Die Landesschülervertretung (LSV) ist die Interessenvertretung von rund 190.000 Schülern in Oberösterreich. Eine enorme Verantwortung, die die gewählten Landesschulsprecher tragen, denn sie vertreten Oberösterreich auch auf Bundesebene. Eine echte Herausforderung, die viel Engagement und Kreativität erfordert. Man fragt sich: Wie wird diese Stimme der Schüler hörbar gemacht? Im besten Fall durch die Ideen und Vorschläge von Emil und Manuel, die vielleicht schon bald die Geschicke ihrer Mitschüler lenken könnten.
In einer ähnlichen Richtung, aber etwas weiter im Westen, läuft zurzeit die dritte Durchführung der Hessischen Schülerinnenbefragung (HeSchüB). Diese landesweite Onlineumfrage zielt darauf ab, ein klares Bild über die Probleme und Wünsche der Schülerschaft in Hessen zu gewinnen. Natürlich ist es wichtig, dass die Ergebnisse der Politik und Presse präsentiert werden, um Veränderungen herbeizuführen. Auch hier zeigt sich, dass Schülerinnen eine Stimme haben sollten, die gehört wird.
Es ist spannend zu beobachten, wie engagierte junge Menschen wie Emil und Manuel nicht nur in Österreich, sondern auch im benachbarten Hessen aktiv werden, um ihre Anliegen voranzutreiben. Die Themen mögen unterschiedlich sein, doch das Ziel bleibt dasselbe: eine bessere Zukunft für alle Schüler. Und wer weiß, vielleicht inspirieren die beiden Gmundner Kandidaten ja auch andere, sich einzubringen und für ihre Rechte einzustehen.
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