Heute ist der 31.05.2026 und die Wetterlage in Oberösterreich hat uns mal wieder gezeigt, was sie draufhat. Am frühen Samstagabend, dem 30. Mai, zog eine gewaltige Gewitterfront über das Land. Die Natur hat sich so richtig ausgetobt. Laut orf.at waren die Feuerwehren gefordert wie selten zuvor – über 400 Einsätze wurden registriert! Das Landesfeuerwehrkommando meldete zwischen 17 und 19 Uhr rund 190 Einsätze. Da waren die Feuerwehrleute richtig am Schwitzen, denn etwa 180 Feuerwehren mit rund 2.700 Einsatzkräften waren unterwegs.
Die Hauptursache für das große Aufgebot? Umgestürzte Bäume, die die Straßen und Verkehrswege blockierten. Manchmal kann man einfach nur den Kopf schütteln – die Kraft der Natur ist einfach beeindruckend. Aber nicht nur die Straßen waren betroffen. In einigen Fällen mussten Keller ausgepumpt und durch Vermurungen beeinträchtigte Straßen gereinigt werden. Besonders heftig hat es die Bezirke Ried, Wels-Land und Grieskirchen getroffen. Zum Glück entspannte sich die Lage gegen 19 Uhr. Verletzte gab es keine – ein kleiner Lichtblick in all dem Chaos.
Stromausfälle und ihre Folgen
Das Unwetter hatte auch seine Tücken in Bezug auf die Stromversorgung. Besonders betroffen war der Bezirk Kirchdorf. Gegen 18 Uhr waren rund 30.000 Haushalte vorübergehend ohne Strom. Das ist schon eine ganz schöne Zahl! Man kann sich vorstellen, wie die Menschen daheim in der Dunkelheit saßen und sich fragten, wann es wieder Licht geben würde. Die Stromversorgung wurde aber zügig wiederhergestellt, sodass am Abend noch über 280 Haushalte im Bezirk Ried und knapp 180 im Bezirk Kirchdorf ohne Strom waren. Größere Schäden sind zum Glück nicht bekannt geworden.
Die Feuerwehrleute haben wieder einmal eindrucksvoll bewiesen, wie wichtig sie für unsere Gemeinschaft sind. Sie sind die ersten, die zur Stelle sind, wenn die Natur ihre Wut entfesselt. Es ist immer wieder beruhigend zu wissen, dass es Menschen gibt, die sich um andere kümmern, selbst in den schwierigsten Zeiten. Man fragt sich, was wohl der nächste Sturm mit sich bringen wird. Aber bis dahin – ein Hoch auf unsere Feuerwehr und die Menschen, die in der Not zusammenhalten!