Heute ist der 12.05.2026 und die Stadt St. Pölten hat sich etwas ganz Besonderes ausgedacht! Im Jahr 2025 wurden hier sage und schreibe 4.438 Fundgegenstände beim Fundamt registriert. Ein beachtlicher Teil, nämlich rund 45 Prozent, konnte an die rechtmäßigen Besitzer:innen zurückgegeben werden. Aber was passiert mit den vielen anderen Gegenständen, die unclaimed bleiben? Darum kümmert sich das Fundamt, und zwar mit einem spannenden neuen Projekt: den „Surprise Fundboxen“!

Diese Boxen, die ab dem 18. Mai 2026 im St. Pöltner Rathaus erhältlich sein werden, sind eine wahre Schatzkiste! Käufer:innen können aus drei verschiedenen Größen (S, M, L) wählen und zwischen 20 und 100 Euro investieren. Das Besondere daran? Man weiß nicht, was drin ist! Die Boxen sind versiegelt und der Inhalt ist geheim. Der geschätzte Wert der Dinge in den Boxen soll mindestens das Doppelte des bezahlten Preises betragen. Wer weiß, vielleicht findet man Kleidung, Modeschmuck oder sogar Musikinstrumente – oder in seltenen Fällen ein „Golden Ticket“, das zu größeren Fundstücken berechtigt!

Ein modernes Einkaufserlebnis

Die Zusammenstellung der Boxen erfolgt nach dem Vier-Augen-Prinzip durch die Mitarbeiter:innen des Fundamtes. Jeder Gegenstand wird sorgfältig dokumentiert und bewertet, sodass nichts im Verborgenen bleibt. Dabei werden nicht verwertbare Dinge natürlich gleich aussortiert. Das Ziel des Projekts ist nicht nur die Reduktion von Lagerbeständen und Verwaltungskosten, sondern auch die nachhaltige Wiederverwendung von Gegenständen. Ein Schritt in die richtige Richtung, wenn man bedenkt, wie viel Kram wir heutzutage ansammeln!

Der Verkauf der Boxen findet montags bis donnerstags von 8 bis 15 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr (außer an Feiertagen) statt. Jeder Käufer benötigt einen gültigen Ausweis, und die Übernahme muss schriftlich bestätigt werden. Ein kleiner Haken – die Boxen werden ohne Gewährleistung verkauft, Rückgabe und Umtausch sind ausgeschlossen. Aber hey, das macht doch den Nervenkitzel aus, oder?

Ein Blick über die Grenzen

Übrigens, in Deutschland wird das Thema Fundgegenstände auch immer interessanter. Immer mehr Fundbüros setzen auf zertifizierte Datenlöschung, wie sie von Green2B angeboten wird. Diese Firma, die seit 2018 mit der Kommunal-Software „VOIS“ zusammenarbeitet, sorgt dafür, dass elektronische Fundstücke wie Smartphones oder Laptops DSGVO-konform verwertet werden. Am Fundbüro-Tag-Deutschland am 24. April 2024 stellte Green2B seine Lösungen vor. Die Verwertungslösungen werden auch hierzulande zunehmend in Behörden genutzt, was zeigt, dass die nachhaltige Verwertung von Fundgegenständen ein übergreifendes Thema ist.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Das Projekt „Surprise Fundboxen“ in St. Pölten könnte somit nicht nur ein neues Kapitel für die Stadt aufschlagen, sondern auch als Vorbild für andere Städte dienen. Schließlich ist das ein modernes Einkaufserlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte! Wer weiß, vielleicht entdeckt man das nächste große Schnäppchen oder ein echtes Sammlerstück – und mit ein bisschen Glück kann es auch gleich um die Ecke sein.