Die Freiwillige Feuerwehr Oberfellabrunn hat kürzlich ein neues Hilfeleistungsfahrzeug HLF2 feierlich in den Dienst gestellt. Das Event, das zahlreiche Ehren- und Festgäste anlockte, fand in einem festlichen Rahmen statt – es war einfach eine Freude, die Gesichter der Feuerwehrmitglieder zu sehen, die mit Stolz auf ihr neues Einsatzfahrzeug blickten. Die Organisation lag in den fähigen Händen von Kommandant Christian Tröthann, Stellvertreter Andreas Mühlberger und Verwalter Michael Tröthann, die keine Mühe scheuten, um alles perfekt vorzubereiten.
Musikalisch umrahmt wurde die Feier von der Stadtmusikkapelle Hollabrunn, die mit ihren Klängen für eine feierliche Stimmung sorgte. Ein besonderer Dank galt den großzügigen Spendern, sowohl Firmen als auch Privatpersonen, ohne deren Unterstützung die Anschaffung des Fahrzeugs nicht möglich gewesen wäre. Johanna Altenburger übernahm die Rolle der Fahrzeugpatin und hatte sichtlich Freude an diesem besonderen Moment.
Sicherheit im Fokus
Markus Zahlbrecht, der Abschnittskommandant, hob in seiner Ansprache die immense Bedeutung moderner Einsatzfahrzeuge für die Sicherheit der Bevölkerung hervor. Es ist ja nicht nur ein neues Fahrzeug – es ist ein Stück Sicherheit, das den Feuerwehrleuten zur Verfügung steht, um im Notfall schnell und effizient handeln zu können. Vizebürgermeister Alexander Eckhardt ließ es sich nicht nehmen, den Feuerwehrmitgliedern für ihr unermüdliches Engagement zu danken und überbrachte Grüße der Stadtgemeinde Hollabrunn. Richard Hogl, Landtagsabgeordneter, schloss sich den Dankesworten an und betonte die Unterstützung des Landes Niederösterreich. Diakon Josef Weidner segnete das neue HLF2, was den festlichen Rahmen perfekt abrundete.
Doch die Aktivitäten der Feuerwehr beschränken sich nicht nur auf feierliche Anlässe. Vor Kurzem hat die Freiwillige Feuerwehr Oberfellabrunn auch eine Brandschutzübung am Erzbischöflichen Seminar durchgeführt. Fünf Feuerwehren waren daran beteiligt, und die Übung simulierte einen Brand im Schulgebäude. Rund 900 Personen mussten aus dem Erzbischöflichen Gymnasium und der BHAK/BHAS evakuiert werden. Zuerst herrschte große Aufregung unter den Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften, aber als die Übung bekannt wurde, legte sich die Nervosität schnell.
Training unter realistischen Bedingungen
Das Ziel dieser Übung war klar: die Vorbereitung und die Abläufe für den Ernstfall zu verbessern. Es war eine hervorragende Gelegenheit, das Zusammenspiel, die Kommunikation und die Abläufe unter realitätsnahen Bedingungen zu trainieren. Ein großes Dankeschön geht an alle Organisationen, die an der Übung mitgewirkt haben, denn solche Maßnahmen sind entscheidend für die Sicherheit im Alltag.
In einem weiteren Kontext ist es interessant zu wissen, dass Feuerwehrfahrzeuge im Katastrophenschutz in Deutschland größtenteils nicht nach DIN genormt sind. Beschaffungen erfolgen über das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Diese Fahrzeuge bleiben im Eigentum des Bundes und werden an Hilfsorganisationen im gesamten Bundesgebiet ausgeliefert. Im Laufe der Jahre hat sich der Fokus auf Spezialfahrzeuge verschoben, die für Großschadenslagen ausgelegt sind – und diese Fahrzeuge stehen auch für die alltäglichen Einsätze zur Verfügung. Man kann also sagen, dass die Feuerwehr sowohl auf große Ereignisse als auch auf die kleinen Notfälle im Alltag vorbereitet ist.
So schließt sich der Kreis zwischen der feierlichen Einweihung des neuen Hilfeleistungsfahrzeugs und den praktischen Übungen, die das Team regelmäßig durchführt. Es ist eine ständige Vorbereitung auf das, was kommen könnte – eine Aufgabe, die die Feuerwehr Oberfellabrunn mit Bravour meistert.
Der Abend der Fahrzeugsegnung klang schließlich in gemütlicher Atmosphäre beim anschließenden Festbetrieb aus, und man konnte die Zufriedenheit in den Gesichtern der Feuerwehrmitglieder sehen – ein weiterer Schritt in eine sichere Zukunft für die Gemeinde.