Im Museum der Stadt Villach tut sich gerade ganz schön viel. Die Sonderausstellung „Wie Kriege enden / How wars end“ wurde bis zum 2. November 2025 verlängert! Das ist schon mal eine spannende Nachricht, besonders für alle, die sich für Geschichte und die menschlichen Schicksale dahinter interessieren. Bürgermeister Günther Albel hat gleich zu Beginn betont, dass es in dieser Ausstellung nicht nur um die Schrecken des Krieges geht – viel mehr wird der Fokus auf Frieden und die Beendigung von Konflikten gelegt. Das ist doch ein wichtiges Thema, gerade in Zeiten, wo man manchmal das Gefühl hat, die Welt könnte ein bisschen mehr Harmonie gebrauchen.
Die Ausstellung hat sich aufgrund des großen Interesses der Besucher:innen weiterentwickelt und wurde sowohl technisch als auch inhaltlich ergänzt. Ein Highlight sind die interaktiven Stationen und Zeitzeugeninterviews, die einen emotionalen Zugang ermöglichen. Man kann sich richtig in die verschiedenen Perspektiven hineinversetzen. Es gibt auch ein „Friedenslabor“, wo die Besucher:innen über ihren eigenen Beitrag zu einer friedlicheren Welt nachdenken können. Das ist nicht nur informativ, es regt auch zum Nachdenken an und motiviert zur aktiven Mitgestaltung von Frieden. Und so eine Fliegerbombe oder ein beschossenes Fahrzeug aus dem Zweiten Weltkrieg, die hier ausgestellt sind – das hat schon einen ganz eigenen, beklemmenden Charme.
Neue archäologische Dauerausstellung
Aber das ist noch lange nicht alles! Zeitgleich zur Sonderausstellung wird eine neu gestaltete archäologische Dauerausstellung eröffnet. Nach über 30 Jahren hat die historische Schausammlung eine grundlegende Überarbeitung erfahren. Die Besucher:innen dürfen sich auf bedeutende Funde aus Villach freuen – von beeindruckenden Höhlenfunden aus Warmbad bis zu mysteriösen Gräberfunden aus Judendorf. Das ist ein echtes Schaufenster in die Vergangenheit dieser Region. Ich persönlich finde es unglaublich spannend zu sehen, wie sich das Leben von der Jungsteinzeit bis ins Mittelalter entwickelt hat.
Die neue Dauerausstellung ist so konzipiert, dass sie alle Generationen anspricht. Interaktive Elemente und Erlebnisbereiche für Kinder machen die Archäologie lebendig und erlebbar. Museumsdirektor Andreas Kuchler beschreibt die neue Ausstellung sogar als ein „Museum im Museum“. Das klingt nach einem faszinierenden Konzept! Hier wird die gesellschaftliche Relevanz der Museumsarbeit deutlich, denn man möchte den Menschen nicht nur die Geschichte erzählen, sondern sie auch aktiv in diesen Prozess einbinden.
Einblick in die Nachkriegszeit
Ein besonders eindrucksvoller Aspekt, den die Ausstellung beleuchtet, sind die persönlichen Schicksale aus verschiedenen Konflikten. Gerade beim Thema Kriegsende gibt es viele Geschichten, die bleiben, die berühren. Man stelle sich vor, es ist April, und die Arbeiter in einer Fabrik empfinden ihre Arbeit als sinnlos. Niemand redet offen darüber. Plötzlich kommt der Vorarbeiter ins Spiel und gibt den Wink, dass der Krieg verloren ist. Das sind Momente, die man nicht aus den Augen verlieren sollte, denn sie zeigen, wie fragil Frieden ist und was es bedeutet, in einer Zeit des Wandels zu leben.
Die Öffnungszeiten sind Dienstag bis Sonntag von 10 bis 16.30 Uhr. Also, wenn ihr in der Nähe seid, schaut unbedingt vorbei! Das Museum der Stadt Villach befindet sich in der Widmanngasse 38, 9500 Villach. Es lohnt sich, all diese Geschichten und Erlebnisse selbst zu entdecken – denn der Frieden beginnt bei uns allen, und manchmal ist es gut, sich daran zu erinnern, wie schnell alles anders sein kann.