Heute ist der 4.05.2026

Die Stadtgemeinde St. Veit hat den Rechnungsabschluss für das Jahr 2025 vorgelegt. Und was soll ich sagen? Da blüht einem ja das Herz! Ein finanzielles Bild, das sich zwar noch immer angespannt zeigt, aber dennoch verbessert hat. Das Defizit im ordentlichen Haushalt konnte spürbar verringert werden – ein kleiner Lichtblick in der aktuellen Lage. Ja, die Rahmenbedingungen waren nicht gerade ein Zuckerschlecken: hohe Transferleistungen, steigende Kosten und eine gedämpfte wirtschaftliche Entwicklung. Aber die Stadt hat sich nicht unterkriegen lassen.

Die Maßnahmen zur Reduzierung des Defizits waren vielfältig. Einsparungen bei Ausgaben hier, eine moderate Steigerung der Einnahmen aus Abgaben dort. Und so sind die Erträge auf rund 48,7 Millionen Euro geklettert, während die Aufwendungen bei etwa 46,4 Millionen Euro lagen. Das ergibt einen schönen Überschuss von circa 2,4 Millionen Euro in der operativen Gebarung – um knapp zwei Millionen Euro besser als ursprünglich veranschlagt. Auch wenn der Nettofinanzierungssaldo bei minus 3 Millionen Euro bleibt, so ist das trotzdem ein Zeichen, dass man auf dem richtigen Weg ist.

Investitionen für die Zukunft

In St. Veit wird trotz aller Sparmaßnahmen in zentrale Bereiche investiert. Und das ist wirklich wichtig! Infrastruktur, Bildung, Kinderbetreuung, Feuerwehrwesen, Sport, Kultur und Freizeitangebote – da wird alles auf den Prüfstand gestellt und, wo nötig, verbessert. Die Stadt möchte die Lebensqualität sichern und sich als Wohn- und Wirtschaftsstandort weiterentwickeln. Bürgermeister Martin Kulmer sieht den eingeschlagenen Kurs als positiv und betont, dass der Sparkurs erste Früchte trägt. Man will ja schließlich die freiwilligen Leistungen aufrechterhalten, soweit es möglich ist – das ist eine klare Ansage an die Bürgerinnen und Bürger!

Die finanziellen Herausforderungen sind jedoch noch lange nicht vom Tisch. Hohe Umlagen und Transferzahlungen drücken auf den Haushalt. Und man könnte fast meinen, dass die Stadt wie ein Jongleur wirkt, der immer mehr Bälle in die Luft wirft. Die Finanzierungstätigkeit zeigt sich auch nicht ganz ohne: Darlehensaufnahmen, unter anderem für Wohnhaussanierungen, führen zu einem Plus von etwa 4,1 Millionen Euro. Die Finanzierungsrechnung schließt mit einem Überschuss von ca. 1,1 Millionen Euro ab – das klingt doch schon einmal ganz gut.

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Ein Blick über die Grenzen

Doch während St. Veit sich bemüht, die Finanzen in den Griff zu bekommen, sieht die Lage in vielen anderen Kommunen, etwa in Deutschland, ganz anders aus. Laut dem „Kommunalen Finanzreport 2025“ ist die Finanzlage dort flächendeckend eingebrochen. Steuereinnahmen stagnieren, während wichtige Ausgaben wie Personal und Soziales ungebremst wachsen. Das lässt einen schon ins Nachdenken kommen, wenn man sieht, wie wichtig die Kommunen für den sozialen Zusammenhalt sind. Sie tragen über 50 Prozent der öffentlichen Investitionen, und das sollte uns allen zu denken geben.

Die Herausforderungen, die St. Veit an der Glan bewältigt, sind nicht einfach. Aber die Stadt bleibt optimistisch und investiert in ihre Zukunft. Die Frage bleibt, wie nachhaltig dieser Kurs ist und ob die finanzielle Handlungsfähigkeit auch in den kommenden Jahren gesichert werden kann. Schließlich ist ein verantwortungsvoller Umgang mit den Mitteln unabdingbar, um auch in Zukunft eine lebenswerte Stadt zu bleiben. Und das ist es, was schließlich zählt!