Heute ist der 3.05.2026 und in St. Veit an der Glan gibt es spannende Neuigkeiten, die das kommunale Leben betreffen! Die Stadt hat es geschafft, das Defizit im ordentlichen Haushalt im Vergleich zum Vorjahr deutlich zu reduzieren. Bürgermeister Martin Kulmer ist ganz optimistisch und sieht die ersten Erfolge des Sparkurses. Das Defizit konnte spürbar verringert werden, was in der aktuellen finanziellen Lage, die von vielen Herausforderungen geprägt ist, eine kleine Sensation darstellt.

Die Maßnahmen zur Defizitreduzierung sind vielseitig und reichen von der Senkung eigener Ausgaben bis hin zu einer moderaten Steigerung der Abgabenerträge. Auch die Kompensation von Kostensteigerungen durch Einsparungen spielt eine große Rolle. St. Veit plant, das Investitionsvolumen für 2025 auf etwa 11 Millionen Euro zu erhöhen und somit den Wirtschaftsstandort weiterzuentwickeln. Unter anderem wird mit einem neuen Mehrzweckfahrzeug für die Feuerwehr und der Errichtung von 40 Wohneinheiten in der Grillparzerstraße investiert.

Finanzielle Eckdaten für 2025

Werfen wir einen Blick auf die Zahlen: Die Erträge im ordentlichen Haushalt belaufen sich auf etwa 48,7 Millionen Euro, während die Aufwendungen bei 46,4 Millionen Euro liegen. Das ergibt einen Überschuss in der operativen Gebarung von ca. 2,4 Millionen Euro. Doch der Nettofinanzierungssaldo bleibt mit -3 Millionen Euro ein Thema, das die Verantwortlichen weiter beschäftigen wird. Trotz der positiven operativen Gebarung sieht die Stadtgemeinde St. Veit jedoch keinen ausgeglichenen Voranschlag im Ergebnis- und Finanzierungshaushalt. Der Nettoergebnis im Voranschlag liegt bei rund -4,75 Millionen Euro.

Bürgermeister Kulmer betont, dass hohe Umlagen und Transferleistungen eine ständige Belastung darstellen. Das ist ein Thema, das viele Gemeinden in Österreich betrifft. Die steigenden Lohnkosten, Zinsbelastungen und stagnierenden Einnahmen schränken den finanziellen Spielraum erheblich ein. Für 2025 wird vom Bund zwar ein geringes Wachstum bei den Ertragsanteilen in Aussicht gestellt, doch die Unsicherheiten bleiben. Gebühren für Wasser-, Abwasser- und Abfallbeseitigung sowie Friedhof werden erhöht, um die Kosten zu decken – was unter den Bürgern nicht unbedingt auf Begeisterung stoßen dürfte.

Investitionen für eine bessere Zukunft

Die Infrastruktur soll erhalten, verbessert und ausgebaut werden, damit St. Veit als attraktiver Wohn- und Wirtschaftsstandort gesichert bleibt. Geplant sind unter anderem die Generalsanierung der Anton-Reichel-Straße mit einem Budget von 675.000 Euro und das Altbau-Sanierungsprogramm, das Wohnhaussanierungen in der Schützenstraße und Feldgasse vorsieht. Auch die Freiwillige Feuerwehr wird nicht vergessen: Hier werden insgesamt etwa 1,3 Millionen Euro für Fahrzeuge und Ausrüstung eingeplant. Das ist wichtig, denn eine gut ausgestattete Feuerwehr ist für die Sicherheit der Bürger unerlässlich.

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Die finanzielle Situation der Kommunen in Österreich ist nicht nur in St. Veit ein Thema. Ähnlich wie in Deutschland, wo die Kommunen mit erheblichen Defiziten kämpfen, stehen auch hier die Städte und Gemeinden vor großen Herausforderungen. Steuereinnahmen stagnieren und wichtige Ausgaben wie Personal und Soziales wachsen ungebremst. Eine Reform der Staatsfinanzen wird gefordert, um den Kommunen zu helfen, ihre Aufgaben zu bewältigen. So bleibt abzuwarten, wie sich die Lage in den kommenden Jahren entwickeln wird.