In Klagenfurt, Kärnten, gibt es aktuell ein ganz besonderes Jobangebot, das die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Bestattung Pax und Bestattung Kärnten suchen Sargträger! Ja, richtig gehört – es ist nicht der gewöhnliche Bürojob, sondern eine Tätigkeit, die Wertschätzung, Respekt und Menschlichkeit verlangt. Die Anforderungen an die Bewerber sind klar: Körperliche Fitness ist ein absolutes Muss, gepflegtes Erscheinungsbild wird erwartet, und Pünktlichkeit sowie Verlässlichkeit sind unerlässlich. Wer sich hier bewirbt, sollte wissen, dass Sargträger nicht einfach nur einen Sarg von A nach B tragen; sie sind Teil eines sehr wichtigen Moments im Leben der Trauernden.

In dieser Rolle unterstützt man den Ablauf der Bestattung und wird oft von einem Konduktleiter in die Zusammenstellung des Sargträgerteams eingebunden. Das Schöne daran? Die klassischen und eleganten Anzüge werden vom Arbeitgeber bereitgestellt – man muss also nicht einmal darüber nachdenken, was man anzieht. Geschäftsführer Roman Macher, der selbst einmal als Sargträger begann, hebt die Bedeutung und die Würde dieses Berufs hervor. Es ist wirklich mehr als nur ein Job; es ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, die tief in der menschlichen Erfahrung verwurzelt ist.

Vielfältige Aufgaben und Anforderungen

Doch das ist noch nicht alles! In Villach wird zusätzlich eine Bestattungsfachkraft gesucht. Diese Position bringt eine andere Facette mit sich: Die Bestattungsfachkraft ist die erste Ansprechperson für die Angehörigen und koordiniert alles, was mit der Bestattung zu tun hat – von der Überführung und Aufbahrung der Verstorbenen bis hin zur Organisation von Trauerfeiern. Diese Rolle erfordert nicht nur Organisationstalent, sondern auch ein hohes Maß an Empathie, da man ständig mit Menschen in emotional belastenden Situationen arbeitet. Wochenend- und Nachtdienste sind hierbei notwendig. Bewerbungen für beide Positionen sind bis zum 31. Juli möglich.

Was die Särge angeht, so gibt es in der Bestattungsbranche eine breite Auswahl. Holzsärge aus hochwertigen Materialien wie Eiche, Ahorn oder Buche sind die klassische Wahl für Bestattungen. Sie können in verschiedenen Modellen und Größen bestellt werden, geeignet für Erd- und Feuerbestattungen. Metallsärge hingegen sind besonders widerstandsfähig und bieten auch versiegelte Varianten, die Schutz vor Feuchtigkeit bieten. Diese sind gesetzlich vorgeschrieben für Gruftbestattungen. Manchmal, und das ist eine interessante Info, werden auch Transportsärge aus Metall verwendet, um die Verstorbenen zu überführen. Für direkte Kremationen sind spezielle Kremationssärge erforderlich, die ebenfalls in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich sind.

Ein Beruf mit Zukunft

Die Rolle des Sargträgers ist also nicht nur von körperlicher Fitness geprägt. Es ist eine Aufgabe, die Teamfähigkeit und professionelles Handeln in emotional belastenden Situationen erfordert. Eine formelle Ausbildung oder ein spezielles Studium ist nicht nötig; oft genügt eine kurze Einarbeitungszeit oder interne Schulungen. Der Stundenlohn liegt zwischen 10 und 15 Euro, wobei Vollzeitstellen eher selten sind. Die Karrierechancen sind begrenzt, aber Weiterbildungsmöglichkeiten in Richtung Bestattungsfachkraft liegen in Reichweite.

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Die Zukunftsaussichten in der Branche sind stabil. Der Bedarf an Bestattungsdienstleistungen bleibt auch in den kommenden Jahren bestehen. Vor allem die Professionalisierung in der Branche könnte spannende Entwicklungen mit sich bringen. Jeder, der sich für diesen Beruf interessiert, sollte wissen, dass es hier um viel mehr geht als nur um einen Job. Es ist eine Möglichkeit, Menschen in ihren schwersten Stunden beizustehen und ihnen einen würdevollen Abschied zu ermöglichen.

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