In der malerischen Kulisse von Kärnten, ganz in der Nähe von Aich in der Gemeinde Schiefling am Wörthersee, gibt es spannende Neuigkeiten: Kärnten Netz plant den Bau eines neuen Umspannwerks! Ja, richtig gehört! Mit einer Investition von rund 11,5 Millionen Euro wird nicht nur die Stromversorgung für die beliebten Touristenziele Wörthersee und St. Jakob im Rosental gesichert, sondern auch die Einspeisekapazitäten für erneuerbare Energien erhöht. Ein Schritt, der in den kommenden Jahrzehnten für die Region von großer Bedeutung sein dürfte.

Die Bauarbeiten sollen 2027 beginnen und bis Ende 2028 dauern. Ein langer Weg, aber jeder Schritt zählt, um die Versorgungsicherheit zu gewährleisten und die Energiewende voranzutreiben. Interessanterweise wurde bei der Standortwahl darauf geachtet, dass die Auswirkungen auf Anwohner und die Landschaft so gering wie möglich gehalten werden. Das Umspannwerk wird in ausreichender Entfernung zu bewohnten Objekten errichtet und ist kaum einsehbar. Damit dürfte der Anblick von den umgebenden Hügeln nicht gestört werden – ein kleiner, aber feiner Punkt für die Anwohner!

Technische Details und Investitionen

Ein ganz besonderer Knackpunkt ist die Verlegung von 32 Kilometern 20-kV-Kabelsystemen zu bestehenden Schaltwerken und Trafostationen. Das klingt vielleicht etwas technokratisch, aber es ist entscheidend für die Versorgungssicherheit. Zusätzlich werden drei moderne Kompakt-Trafostationen gebaut. Und die Finanzierung? 7,5 Millionen Euro fließen in das Umspannwerk, während 4 Millionen Euro für den Ausbau des Mittel- und Niederspannungsnetzes vorgesehen sind. Ziemlich beeindruckend!

Dank des EU-Förderprojekts „Green Switch“ wird das Vorhaben zudem mit rund 3,7 Millionen Euro unterstützt. Dieses Projekt kooperiert nicht nur mit Kärnten Netz, sondern auch mit sieben Netzbetreibern aus Slowenien und Kroatien. Es geht um mehr als nur den Ausbau der Infrastruktur – es ist ein Teil eines umfassenden Plans zur Transformation der Energiesysteme in der Region.

Stimmen aus der Region

Die lokale Politik ist begeistert! Bürgermeister von Schiefling, Thomas Wuksch, hebt hervor, wie wichtig das Umspannwerk für die Versorgungssicherheit ist und betont die Rolle des Projekts in der Energiewende. Auch Bürgermeisterin Margit Heissenberger von Velden sieht das Ganze als einen entscheidenden Schritt für die gesamte Region. Guntram Perdacher, der Bürgermeister von St. Jakob im Rosental, betrachtet das Umspannwerk als Schlüssel für die zukünftige Entwicklung der Gemeinden. Hier merkt man, wie eng die Interessen von Politik und Bevölkerung verknüpft sind – das ist wirklich erfreulich!

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Und nicht zu vergessen: Kärnten Netz investiert jährlich mehr als 150 Millionen Euro in die Verstärkung und Erneuerung der Netzinfrastruktur. Damit zeigt das Unternehmen, dass es mit beiden Beinen fest im Boden der Realität steht und die Herausforderungen der Zukunft ernst nimmt.

Das Umspannwerk in Schiefling ist also nicht nur ein Bauprojekt, sondern ein Zeichen des Wandels. Ein Schritt in die richtige Richtung, um die Region zukunftssicher und umweltfreundlich zu gestalten. Es bleibt spannend zu sehen, wie sich die Dinge entwickeln und welche weiteren Projekte in den kommenden Jahren auf uns zukommen werden.

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