Heute ist der 19.06.2026, und die Sonne strahlt über Kärnten, während die Maturantinnen und Maturanten aufatmen. Die Matura hinter sich, die meisten mit einem Lächeln auf den Lippen, können sie nun die große Freiheit genießen. Rund 2.500 Absolventinnen und Absolventen haben sich der Herausforderung der Reifeprüfungen gestellt und das mit einer beeindruckenden Erfolgsquote von knapp 98 Prozent im gesamten Bundesland. Das ist schon etwas, worauf man stolz sein kann!

Doch wie so oft im Leben gibt es auch hier kleine Schönheitsfehler. Im Fach Mathematik zeigt sich ein besorgniserregender Trend. Die Bestnotenquote liegt bei nur 13,1 Prozent, was Kärnten den letzten Platz im österreichweiten Vergleich beschert. Da fragt man sich schon, wo das Problem liegt. Auch die 1,9 Prozent negativen Beurteilungen – ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahr – werfen einen Schatten auf die ansonsten glänzenden Ergebnisse. In den Fächern Deutsch und Englisch gab es ebenfalls ein leichtes Minus bei den Einsen. Die Durchfallquote in Deutsch beträgt 0,3 Prozent und in Englisch 1 Prozent. Nicht dramatisch, aber doch erwähnenswert.

Ein Blick auf die AHS und BHS

An den Kärntner BHS zeigt sich ein ähnliches Bild. Hier sind die Bestnoten ebenfalls rückläufig, besonders in Englisch. Dennoch bleiben die negativen Noten minimal, was immerhin ein Lichtblick ist. In der angewandten Mathematik scheitern 1,9 Prozent der Angetretenen – ein Punkt, den man im Auge behalten sollte. Aber auch hier gibt es positive Nachrichten: Die Erfolgsquote in Angewandter Mathematik an BHS liegt bei 97,7 Prozent, was eine Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr darstellt.

Interessanterweise zeigt der Blick auf die AHS, dass die Erfolgsquote in Deutsch bei beeindruckenden 99,3 Prozent bleibt. In Englisch sind es 98,9 Prozent, und in Mathematik immerhin noch 97,9 Prozent. Das sind Zahlen, die sich sehen lassen können! Und auch die „Sehr gut“-Noten sind nicht zu verachten: 26,0 Prozent in Englisch, 21,8 Prozent in Deutsch und 18,0 Prozent in Mathematik – das sind doch ordentliche Leistungen, oder?

Ein paar Worte vom Bildungsminister

Bildungsminister Christoph Wiederkehr hat den Absolventinnen und Absolventen bereits gratuliert und sich erfreut über die Ergebnisse geäußert. Es ist schön zu sehen, dass die Anstrengungen der Schüler und besonders der Lehrer anerkannt werden. Die Einrechnung der Jahresnote, die während der Coronapandemie eingeführt wurde, scheint auch hier positive Auswirkungen zu haben. An AHS beträgt der Anteil an „Nicht genügend“ in Deutsch nach Einrechnung der Jahresnote nur 4,0 Prozent, und bei den BHS sind es 4,5 Prozent. Das sind doch Fortschritte!

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Die Ergebnisse für die standardisierten Reife- und Diplomprüfungen 2026 an AHS und BHS zeigen sich stabil im Vergleich zu den Vorjahren. Die „Sehr gut“-Quote bleibt auf hohem Niveau, was für die Zukunft hoffen lässt. Die endgültigen Ergebnisse werden zwar erst Ende Dezember 2026 von Statistik Austria veröffentlicht, doch jetzt schon kann man sagen: Die Maturantinnen und Maturanten in Kärnten sind auf einem guten Weg! Vielleicht haben sie ja bald die Mathematik wieder im Griff – und wenn nicht, dann vielleicht beim nächsten Mal.

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