Heute ist der 17.06.2026, und während wir hier in Kärnten die warmen Sonnenstrahlen genießen, brodelt es hinter den Kulissen der Politik. Die Bundesregierung nimmt die Budgetsanierung in Angriff, was an sich ja gut klingt, aber die Junge Wirtschaft Kärnten und die Ein-Personen-Unternehmen (EPU) sind alles andere als begeistert. Sie kritisieren das geplante Budgetbegleitgesetz für die Jahre 2027-2028, das ihrer Meinung nach mehr schadet als nützt.

Die vorliegenden Entwürfe beinhalten Maßnahmen, die nicht nur Investitionen erschweren, sondern auch die Liquidität der Unternehmen gefährden und moderne Arbeitsformen benachteiligen. Besonders hart trifft es die Gründer, jungen Selbstständigen und wachstumsorientierten Betriebe. Da fragt man sich schon: Wo bleibt die Innovationskraft, wenn den Unternehmern die Risikobereitschaft genommen wird? Nika Basic, die Landesvorsitzende der Jungen Wirtschaft, und Nicole Mayer, die Sprecherin der EPU, haben sich deutlich geäußert: Sie fordern mehr Anreize für unternehmerische Initiative, anstatt zusätzliche Belastungen bei Arbeit und Wachstum zu schaffen.

Die Sorgen der Unternehmer

Das geplante Gesetz sieht unter anderem eine Anhebung der Höchstbeitragsgrundlage vor. Das bedeutet: Qualifizierte Beschäftigung wird teurer – ein echtes No-Go für viele Betriebe! Zudem wird ein höherer Körperschaftsteuersatz für Einkommensteile über einer Million Euro als negatives Signal wahrgenommen. Ach, und dann gibt es da noch die zusätzlichen Belas­tu­ngen im Paketbereich, die vor allem kleine Händler und junge Online-Shops hart treffen könnten. Nicole Mayer hebt zudem hervor, dass die geplante Einschränkung des investitionsbedingten Gewinnfreibetrags für EPU extrem nachteilig ist. Dieser Freibetrag ist schließlich wichtig für die finanzielle Stabilität der kleinen Unternehmen.

Wegfall der Arbeitsplatzpauschale und Telearbeitspauschale? Das kann man doch nicht ernst meinen! So wird ein falsches Signal gesendet. Die Junge Wirtschaft und EPU Kärnten pochen daher auf Nachbesserungen im Gesetzgebungsverfahren. Sie fordern unter anderem den Erhalt der Wertpapiermöglichkeit beim Gewinnfreibetrag und die Rücknahme zusätzlicher Belastungen bei den Arbeitskosten. Ein bisschen weniger Bürokratie wäre auch nicht schlecht.

Ein Blick über die Grenze

Wenn wir schon beim Thema Gründerfreundlichkeit sind, werfen wir einen Blick nach Deutschland. Dort arbeitet das Bundeswirtschaftsministerium an einer neuen Startup- und Scaleup-Strategie, die darauf abzielt, die Bedingungen für Gründer zu verbessern. Ziel ist es, Deutschland und Europa als gründungsfreundlichen Standort zu etablieren. Es werden Maßnahmen entwickelt, die auf die Bedürfnisse der Startup-Community zugeschnitten sind, um Bürokratie abzubauen und die Finanzierungsbedingungen zu optimieren.

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Dort werden auch Workshops veranstaltet, um konkrete Maßnahmen zu diskutieren. Die Idee ist, die Sichtbarkeit des deutschen Startup-Ökosystems zu stärken und Kooperationen zwischen etablierten Unternehmen und Startups zu fördern. Das klingt alles sehr vielversprechend – eine frische Brise in der oft starren Welt der Bürokratie!

Die Herausforderungen sind also nicht nur ein österreichisches Phänomen, sondern sie ziehen sich durch ganz Europa. Während die Junge Wirtschaft und EPU Kärnten sich für eine bessere Unterstützung ihrer Mitglieder stark machen, bleibt zu hoffen, dass die politischen Entscheidungsträger auf die Stimmen der Gründer und Selbstständigen hören. Denn letztendlich sind sie es, die mit ihren Ideen und ihrem Unternehmergeist für Innovation sorgen.

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