Kärntens Wasserstoffbusse: Ein grüner Meilenstein für die Mobilität der Zukunft
Heute ist der 17.06.2026, und in Kärnten wird heute ein ganz besonderer Meilenstein gefeiert! Der Verkehrslandesrat Sebastian Schuschnig von der ÖVP hat kürzlich die Abschlussveranstaltung zum innovativen Wasserstofftechnologie-Projekt „DeCarB“ abgehalten. Man könnte sagen, dieses Projekt hat sich als eine echte Herausforderung entpuppt. Rückschläge mussten überwunden werden – ja, das gehört dazu. Aber jetzt können wir mit Stolz verkünden, dass alle 35 wasserstoffbetriebenen Busse für den Regionalverkehr rund um Villach bis Ende Mai geliefert wurden und nun planmäßig in Betrieb gehen.
Diese Busse sind nicht einfach nur Transportmittel; sie legen jährlich etwa zwei Millionen Kilometer zurück! Das ist eine ordentliche Strecke, die ohne Zweifel dazu beiträgt, die Umwelt zu schonen. Durch die Dekarbonisierung wird der Kraftstoffverbrauch um rund 700.000 Liter Diesel pro Jahr gesenkt. Das ist nicht nur ein Schritt in die richtige Richtung, sondern auch ein echter Gewinn für das Klima und die Luftqualität in der Region.
Kärnten als Vorreiter in der Mobilität
Kärnten zeigt sich damit einmal mehr als ein Standort für innovative Mobilitätslösungen und als Forschungs- und Entwicklungsregion. Das Projekt erhält beeindruckende 28 Millionen Euro an EU- und Bundesförderungen, und insgesamt fließen bis 2034 rund 40 Millionen Euro in diese zukunftsweisende Initiative. Schuschnig hat dabei die Bedeutung starker Partner hervorgehoben, zu denen unter anderem Kelag, Postbus, Gutmann, Wolftank, Verkehrsverbund Kärnten und HyCentA zählen.
Diese Zusammenarbeit ist nicht zu unterschätzen, denn die Ehrenurkunden des Landes Kärnten wurden an Personen verliehen, die maßgeblich zum Erfolg des Projekts beigetragen haben. Einige der ausgezeichneten Persönlichkeiten stammen von namhaften Unternehmen wie Kelag und der Österreichischen Postbus AG. Ihre Anstrengungen sind ein Beispiel für den Teamgeist, der für solche großartigen Projekte notwendig ist.
EU-Investitionen in alternative Kraftstoffe
Doch das ist nicht alles! Die Europäische Union hat sich ebenfalls auf die Fahne geschrieben, emissionsfreie Mobilität auszubauen. Mit über 600 Millionen Euro aus dem Programm „Alternative Fuels Infrastructure Facility“ (AFIF) werden insgesamt 70 Projekte gefördert, die die Dekarbonisierung des Straßen-, See-, Binnenwasser- und Luftverkehrs vorantreiben. Diese Initiativen sind nicht nur für Kärnten wichtig, sondern haben auch weitreichende Auswirkungen auf ganz Europa.
Die geplanten Installationen umfassen über 1000 Schnellladestationen für Elektrofahrzeuge und 38 neue Wasserstofftankstellen für Pkw, Lkw und Busse. Apostolos Tzitzikostas, EU-Kommissar für nachhaltigen Transport, betont die Wichtigkeit dieser Projekte für die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und den Übergang zur emissionsfreien Mobilität. Das zeigt, dass Kärnten nicht alleine auf weiter Flur ist, sondern Teil eines großen Ganzen.
Die Unterstützung der EU für den nachhaltigen Transportsektor ist enorm. Seit 2021 wurden bereits mehr als 2,5 Milliarden Euro an Zuschüssen bereitgestellt. Das gibt Hoffnung und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Auch wenn die Herausforderungen groß sind, der Wille zur Veränderung ist da, und das spürt man in Kärnten!
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