Heute ist der 6.05.2026 und in Kärnten brodelt es! Über 50.000 Hunde und 130.000 Katzen leben hier, und das in rund 40 % der Haushalte. Das ist eine ordentliche Anzahl an Fellnasen, die darauf warten, dass ihre Menschen gut für sie sorgen können. Doch hier kommt das große Aber: Es gibt keinen flächendeckenden und systematisch organisierten tierärztlichen Notdienst. Das ist ein echtes Problem, wenn man bedenkt, dass Tiere auch Nachts oder am Wochenende Hilfe brauchen können. Die dringende Notwendigkeit, eine Lösung zu finden, hat die Verantwortlichen auf den Plan gerufen.
Das Land Kärnten hat nun die Städte Klagenfurt und Villach ins Boot geholt und bietet ihnen ein Finanzierungsangebot an. Die Idee? Zwei tierärztliche Versorgungsregionen ins Leben zu rufen! Die Städte sollen maßgeschneiderte Projekte vorlegen, die die tierärztliche Versorgung in ihrem Einzugsgebiet sicherstellen. Klingt nach einem Schritt in die richtige Richtung, oder? Das Land Kärnten stellt dafür sogar eine freiwillige Förderung von bis zu 35.000 Euro pro Jahr und Region zur Verfügung. Das ist doch eine nette Summe, wenn man bedenkt, dass es hier um die Gesundheit unserer treuen Begleiter geht.
Ein dringender Aufruf zur Zusammenarbeit
Tierschutzreferentin Beate Prettner hat betont, dass Klagenfurt und Villach als Zentren für diese Versorgung fungieren sollen. Es gibt zwar bereits Tierärzte, die außerhalb der regulären Zeiten tätig sind, aber eine verlässliche Organisation fehlt. SPÖ-Tierschutzsprecher Maximilian Rakuscha hat die Notwendigkeit einer geregelten Struktur für die tierärztliche Versorgung hervorgehoben. Immerhin gab es in der Vergangenheit ähnliche Modelle in Klagenfurt, doch die endeten oft schnell, weil die städtischen Finanzierungsanteile zurückgezogen wurden. Das darf nicht wieder passieren!
Die Einrichtung eines Notdienstes bleibt eine freiwillige Leistung des Landes. Es ist an der Zeit, dass die Städte ihr vorhandenes Know-how in neue Projektkonzepte umsetzen. Prettner und Rakuscha betonen, wie wichtig eine schnelle Zusammenarbeit für die Umsetzung dieser Ideen ist. Die Dringlichkeit ist also gegeben – ein gutes Zeichen für die Bewohner und ihre pelzigen Freunde.
Ein Blick in die Zukunft
Was könnte das für die Tierbesitzer hier in Kärnten bedeuten? Wer weiß, vielleicht sitzen bald nicht mehr viele besorgte Hundebesitzer mit einem kranken Tier in der Nacht da und wissen nicht, wohin. Ein gut organisierter Notdienst könnte die Sorgen um die Gesundheit der geliebten Haustiere zumindest ein Stück weit nehmen. Das wäre ein Gewinn für alle! Die Vorfreude auf eine mögliche Verbesserung der tierärztlichen Versorgung ist greifbar.
Doch wie immer im Leben wird auch hier Geduld gefragt sein. Die Umsetzung dieser Projekte benötigt Zeit und Engagement. Hoffen wir, dass Klagenfurt und Villach die Chance ergreifen und diese Initiativen erfolgreich umsetzen. Die Tiere und ihre Besitzer in Kärnten können es kaum erwarten!