Am vergangenen Sonntag-Nachmittag erlebte der Kultursaal der Wulfeniastadt ein musikalisches Fest der besonderen Art. Anlässlich des Jubiläums der Sängergruppe „Nåßfelder“ versammelten sich zahlreiche Gäste, um gemeinsam zu singen und die Vielfalt der regionalen Musik zu feiern. Die Mitglieder der Gruppe, darunter Oswin und Charlotte Rauter, Petra Jost, Andrea Herzog sowie Tamara und Gerold Katzer, boten ein buntes Programm, das die Herzen der Anwesenden höher schlagen ließ.

Die Veranstaltung, die über drei Stunden in einer gemütlichen Atmosphäre dauerte, war geprägt von einem Miteinander, das durch den Verzicht auf technisches Equipment und Notenblätter besonders authentisch wirkte. Das Publikum sang mit voller Inbrunst das Kärntnerlied „…is schon still uman See…“ und zeigte damit Textsicherheit und Begeisterung für die regionalen Traditionen.

Ein Hoch auf die Musik und Freundschaft

Besondere musikalische Highlights wurden durch die Auftritte des Altsteirertrios Lemmerer, des Quartett Mölltal und des neu gegründeten Frauen-Quintett vaVOXn gesetzt. Das Altsteirertrio Lemmerer, bestehend aus Franz und Siegi Lemmerer sowie Folkmar Flöss, erfreut sein Publikum seit 1976 mit öststeirischer Volksmusik und anderen Stilelementen. Ihre Auftritte erstrecken sich über Grenzen hinweg – von Österreich bis nach Schweden. Das Quartett Mölltal, geleitet von Wilhelm Granig, sorgte ebenfalls für ein unvergessliches Erlebnis. Christian Kramser, ein aktives Mitglied, brachte seine musikalischen Fähigkeiten ein und bereicherte das Ensemble. Frisch und voller Energie trat das Frauen-Quintett vaVOXn auf, das erst im Herbst 2023 gegründet wurde und aus Julia Plozner, Beatrice Zwick, Astrid Hochenwarter, Tamara Katzer und Tamara Schegula besteht.

Der Bürgermeister DI Leopold Astner richtete in seinen Grußworten eine herzliche Ansprache an die Gäste und betonte die besondere Verbindung zur Steiermark, die durch das gemeinsame Singen entsteht. Auch VzBgm. Roland Jank, Stadtrat Hannes Burgstaller und der evangelische Kurator Karl Wassertheurer ließen es sich nicht nehmen, ihre Grüße und guten Wünsche zu übermitteln.

Ein Fest für die Sinne

Während die Musik die Luft erfüllte, genossen die Gäste auch regionale Köstlichkeiten und anregende Gespräche. Das Zusammenspiel von Frohsinn und Freundschaft machte die Veranstaltung zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Anwesenden. Die präsentierte Chor-Literatur spiegelte die Kulturvielfalt der Dreiländer-Ecke Österreich, Italien und Slowenien wider, was das Publikum noch mehr in den Bann zog.

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In einer Zeit, in der das Digitale oft den Ton angibt, bewies dieses Fest, dass das gemeinsame Musizieren und Singen der beste Ausdruck von Gemeinschaft und Kultur ist. So bleibt der Nachmittag im Kultursaal ein strahlendes Beispiel für die Kraft der Musik und die Freude am Miteinander.