In der charmanten Stadt St. Veit, direkt neben dem historischen Wahrzeichen Herzogburg, hat sich in den letzten Jahren ein spannendes Projekt entwickelt. Architekt Charly Jerneischek und Immobilienmaklerin Kornelia Gratzer haben sich einem baufälligen Gebäude in der Burggasse 11 angenommen, das ursprünglich zum Abriss vorgesehen war. Ja, ihr habt richtig gehört – das alte Gemäuer, das die Zeit und Wind und Wetter stark mitgenommen hat, wurde in ein modernes Wohnprojekt verwandelt. Ein Ding der Unmöglichkeit? Vielleicht, aber nicht für diese beiden! Nach fast zehn Jahren harter Arbeit wird das Projekt in wenigen Wochen abgeschlossen sein.

Ursprünglich war das Vorhaben, das alte Haus abzureißen und stattdessen einen modernen Wohnbau zu errichten. Doch dank der Unterschutzstellung des Hauses – es hat eine Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht – wurde das Neubauprojekt drastisch verkleinert. Jerneischek, als Architekt für den Projektentwickler tätig, und Gratzer haben schließlich das baufällige Gebäude als Privatpersonen erworben. Anfänglich hatten sie ein Do-it-yourself-Projekt mit zwei Wohnungen angedacht, aber die Renovierung stellte sich als aufwendiger heraus als gedacht. Der Dachstuhl und das Dach mussten vollständig erneuert werden, und die Deckenauflager waren beschädigt. Ein echter Kraftakt, der viel Geduld und Leidenschaft erforderte!

Ein Stück Geschichte neu belebt

Die Renovierung wurde zum Abenteuer, auf das Jerneischek gerne zurückblickt. Für ihn ist es nicht nur ein Projekt, sondern eine Herzensangelegenheit. Mit hochwertigen Materialien und einem geschulten Blick für Details kombinierte er die mittelalterliche Grundbausubstanz mit modernster Technik. Das Ergebnis? Vier luxuriöse Wohnungen, drei davon bereits vermietet! Eine kleinere Wohnung wird sogar als „Ferien im Baudenkmal“ über AirBnB angeboten. Die erste Reservierung steht schon fest! Hier können Gäste nicht nur wohnen, sondern auch ein Stück Geschichte hautnah erleben.

Ein wichtiger Partner in der Renovierung war der Meisterbetrieb Ehgartner, der sich auf die Renovierung denkmalgeschützter Gebäude spezialisiert hat. Malermeister Gerald Ehgartner bringt nicht nur umfangreiche Erfahrung mit, sondern kennt sich auch mit historischen Putz-, Malerei- und Handwerkstechniken bestens aus. Die Zusammenarbeit zwischen Jerneischek und Ehgartner zeigt, wie wichtig es ist, dass Fachleute mit Erfahrung im Denkmalschutz bei solchen Projekten zur Seite stehen. Denn schließlich sind denkmalgeschützte Gebäude wertvolle Zeitzeugen, die kulturelle Identitäten bewahren.

Die Verantwortung der Eigentümer

Als Eigentümer eines historischen Anwesens trägt man eine große Verantwortung. Oft sind es nicht nur die großen Renovierungsarbeiten, die Aufmerksamkeit erfordern, sondern auch die kleinen Details. Abblätternde Farbe oder feuchte Wände sollten nicht ignoriert werden. Regelmäßige Inspektionen sind ein Muss, um die Substanz des Gebäudes langfristig zu sichern. Jerneischek und Gratzer haben dies verstanden und setzen auf eine sorgfältige Instandhaltungsstrategie, um das historische Flair ihres Hauses zu bewahren.

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Der Keller des Gebäudes wird als Atelier von Jerneischek erhalten bleiben. Ein Ort, der Kreativität und Handwerkskunst vereint und die Verbindung zur Geschichte des Hauses aufrechterhält. Es ist beeindruckend zu sehen, wie diese beiden leidenschaftlichen Akteure nicht nur ein Gebäude renovieren, sondern auch ein Stück überlieferte Handwerkskunst und Kultur bewahren. So wird St. Veit nicht nur um ein weiteres modernes Wohnprojekt bereichert, sondern auch um ein wertvolles Erbe, das die Geschichte der Stadt lebendig hält. Und das ist doch etwas Besonderes, oder?