In Feldkirchen tut sich was! Ein neues, mehrgeschossiges Holzwohnbauprojekt hat das Licht der Welt erblickt und wird schon jetzt als zukunftsträchtige Initiative gefeiert. Die Präsentation fand kürzlich bei einer Pressekonferenz in Moosburg statt, wo unter anderem die Landeshauptmann-Stellvertreterin Gaby Schaunig und weitere Vertreter ihre Visionen für ein nachhaltiges Wohnen teilten. Was dieses Projekt so besonders macht? Es umfasst insgesamt 44 Wohneinheiten, von denen drei Wohnverbünde mit acht Einheiten speziell für Menschen mit Behinderung vorgesehen sind. Hier wird nicht nur Wohnraum geschaffen, sondern auch ein Zeichen für Inklusion und gesellschaftliches Miteinander gesetzt.

Die Fertigstellung ist für Mai 2028 geplant, und Kärnten, das als Holzland bekannt ist, bringt all seine Expertise und seinen wertvollen Rohstoff ein. Doch trotz der regionalen Stärken hat sich der Holzbau in den letzten Jahren aufgrund steigender Kosten rar gemacht. Doch dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, dass mit intelligenter Planung und regionaler Kooperation wirtschaftlich tragfähige Lösungen möglich sind. Herbert Gaggl, ein Vertreter des Projekts, betont sogar die internationale Bedeutung Kärntens als Holzstandort. Und ganz nebenbei wird der Holzbau hier als umweltfreundlichste Bauart gefeiert.

Nachhaltigkeit und regionale Verantwortung

Die Holzbauinitiative, die Akteure aus Planung, Bauwirtschaft, Forschung und Verwaltung zusammenbringt, ist hier ein wichtiger Partner. Sie fördert innovative Ansätze und hilft, Hemmnisse im Baualltag zu überwinden. Und das ist nicht nur ein Lippenbekenntnis – sie bietet eine zentrale Plattform des Bundes und zeigt erfolgreiche Praxisprojekte auf, die als neue Impulse für eine nachhaltige Baukultur dienen. In Zeiten, in denen der Klimawandel immer drängender wird, sind gute Rahmenbedingungen und verlässliches Wissen wichtiger denn je. Fast schon wie ein Aufruf zur aktiven Mitgestaltung des Wandels im Bauwesen.

Ein weiterer Aspekt, der nicht zu kurz kommen sollte: Der Holzbau speichert CO2 und schont Ressourcen. Während die Bauindustrie global etwa 60% des Abfallaufkommens und 40% der CO2-Emissionen verursacht, bringt der Einsatz von Holz eine echte Wende. Holz fungiert nicht nur als CO₂-Speicher, sondern verbessert auch die CO₂-Bilanz im Vergleich zu traditionellen Materialien wie Beton oder Stahl. Kurze Transportwege durch regionale Lieferketten sind dabei entscheidend und sorgen dafür, dass nicht nur das Klima, sondern auch die lokale Wirtschaft gestärkt wird.

Ein Blick in die Zukunft

Die Herausforderungen durch den Klimawandel und die Notwendigkeit, alternative, klimaresistente Holzarten zu untersuchen, sind Themen, die auch in Feldkirchen nicht ignoriert werden. Das Projekt wird von einem Fördervolumen von rund 7,98 Millionen Euro unterstützt und zeigt, wie wichtig es ist, dass auch kleinere Betriebe von politischen Maßnahmen profitieren, die nachhaltige Materialien fördern. Initiativen wie „Holz von hier“ tragen dazu bei, die nachhaltige Nutzung regionalen Holzes voranzutreiben und die lokale Wertschöpfung zu stärken.

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So wird Feldkirchen nicht nur ein Zuhause für viele, sondern auch ein Vorbild für nachhaltiges Bauen in der Region. Man könnte fast meinen, die Zukunft hat hier ein Zuhause gefunden. Und das alles dank einer guten Portion Zusammenarbeit, innovativer Ideen und der Kraft des nachwachsenden Rohstoffs Holz.