Heute ist der 15.05.2026, und in Feldkirchen war die Stimmung elektrisierend. Das Derby zwischen dem TSV Ottensheim und der Union Feldkirchen/Donau stand auf dem Programm, und die Vorfreude war förmlich greifbar. Die Fans beider Seiten hatten ihre Farben stolz getragen, und die Hoffnung auf einen Sieg schwirrte in der Luft. Doch schon bald stellte sich heraus, dass der Tag nicht der ihren sein sollte.
Der TSV Ottensheim trat mit einer beeindruckenden Effizienz auf und ließ den Feldkirchnern nicht viel Raum für eigene Akzente. Von Beginn an wurde das Spielgeschehen von intensiven Zweikämpfen im Mittelfeld geprägt. In der 30. Minute war es Benedikt Missner, der nach einem kapitalen Fehler des Feldkirchner Kapitäns zur Stelle war und das 1:0 erzielte. Ein Treffer, der die Stimmung unter den Ottensheimer Fans zum Überkochen brachte.
Ein Tor nach dem anderen
Kaum war die erste Euphorie verflogen, da ließ Menil Perviz in der 41. Minute die Zuschauer erneut ausflippen, als er nach einer schnell gespielten Aktion auf 2:0 erhöhte. Die Feldkirchner waren sichtlich geschockt, während die Ottensheimer jubelten. Mit einem klaren Vorsprung ging es in die Halbzeitpause.
In der zweiten Halbzeit versuchte Feldkirchen, das Blatt zu wenden. Es gab einige vielversprechende Ansätze, doch die Offensive blieb blass. Jasmin Mehic hatte in der 60. Minute die Chance, das Ruder herumzureißen, doch sein Distanzschuss verfehlte das Ziel. Es war der Moment, in dem das Team wirklich hätte aufdrehen müssen.
Elfmeter und ein starkes Finale
In der 70. Minute gab es dann einen Elfmeter für Ottensheim. Mehic trat an, doch der Torhüter der Feldkirchner, Leitner, zeigte eine starke Parade und hielt das Spiel offen. Die Spannung war greifbar, aber die Hoffnung der Feldkirchner verpuffte schnell. In der 85. Minute konnte Benedikt Missner erneut zuschlagen und erhöhte auf 3:0 nach einer Ecke und einem abgeblockten Abschluss. Damit war der Deckel drauf – ein klarer Sieg für Ottensheim.
Die Feldkirchner blieben offensiv ohne Durchschlagskraft und mussten sich den verdienten Applaus der Ottensheimer Fans gefallen lassen. Schiedsrichter Amil Mehmedovski hatte das Spiel gut im Griff und sorgte für einen fairen Verlauf. Ein Derby, das viele Emotionen mit sich brachte, aber für die Union Feldkirchen/Donau nicht so lief wie gewünscht.
Für die Ottensheimer ist dieser Sieg ein wichtiger Schritt in der Saison. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie nicht nur kämpferisch stark ist, sondern auch mit einer klaren Strategie in die Spiele geht. Feldkirchen muss nun nach vorne schauen und die Lehren aus dieser Niederlage ziehen. Vielleicht beim nächsten Mal – wenn die Karten neu gemischt werden.