In Wieden tut sich was! Die Belvederegasse steht vor einer spannenden Umgestaltung, die nicht nur die Straße selbst, sondern auch die Sicherheit unserer Kinder betreffen wird. Der Vorplatz des neuen Schulgebäudes soll neu gestaltet werden, um eine verkehrsberuhigte Zone zu schaffen. Das Ziel? Ein sicherer Schulweg und ein angenehmer Aufenthalt für die Kleinen. Denn im Herzen der Stadt entwickeln sich die Pläne, die im Februar 2027 mit der Inbetriebnahme des Zweitgebäudes der Volksschule am St.-Elisabeth-Platz ihren Höhepunkt erreichen sollen.
Die Anwohner, Eltern und Lehrer haben beim Informationsnachmittag ihre Wünsche eingebracht. Auf dem Wunschzettel stehen Grünflächen, gemütliche Sitzgelegenheiten, Spielmarkierungen und Lademöglichkeiten. Das klingt doch nach einem Ort, an dem Kinder gerne Zeit verbringen! Die Rückmeldungen fließen direkt in die Planungen ein. So wird der Vorplatz nicht nur ein sicherer Ort, sondern auch ein lebendiger Treffpunkt für die Gemeinschaft.
Sichere Schulwege im Fokus
Was könnte wichtiger sein, als die Sicherheit unserer Kinder auf dem Weg zur Schule? Immer mehr Städte, auch Wien, setzen Maßnahmen um, um sichere Schulwege zu gewährleisten. Dazu gehört auch, dass Straßen vor Schulen während der Bring- und Abholzeiten für Autos gesperrt werden. Das Ergebnis? Weniger Verkehr, mehr Sicherheit und weniger Stress für die Kinder. Eine Win-win-Situation, die auch hier in Wieden angestrebt wird.
Die geplante Umgestaltung wird nicht nur durch die Stadtverwaltung vorangetrieben, sondern auch durch die Stimmen der Bevölkerung. Die Grünen fordern beispielsweise eine Fußgängerzone zwischen dem St.-Elisabeth-Platz und der Viktorgasse. Hier dürfen dann nur noch Zu- und Abfahrten zu Garagenstellplätzen sowie Ladetätigkeiten erlaubt sein. Das hat höchste Priorität, denn die Sicherheit der Kinder steht an erster Stelle!
Ein Blick über die Grenzen
Die Entwicklungen in Wieden stehen nicht alleine da. In anderen Städten, wie zum Beispiel in Kopenhagen und Freiburg, werden innovative Konzepte wie Laufbusse und Fahrradbussysteme gefördert, um nachhaltige Mobilität zu unterstützen. Auch bauliche Maßnahmen wie Bodenschwellen und Verkehrsinseln haben sich in Pilotprojekten in Deutschland bewährt und tragen zur Reduzierung des Unfallrisikos bei. Die Sensibilisierung von Eltern und Kindern spielt dabei eine entscheidende Rolle. Es ist die Gemeinschaft, die zusammenarbeiten muss, um sichere Wege zu schaffen.
Erschreckend, aber wahr: Im Jahr 2024 verunglückten in Deutschland über 27.000 Kinder im Straßenverkehr. 53 von ihnen mussten dabei ihr Leben lassen. Diese Zahlen müssen uns wachrütteln! Deswegen unterstützt auch das Bundesministerium für Verkehr Programme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit von Kindern. Von Schulungen für Eltern bis hin zu interaktiven Wimmelbildern zur Verkehrsteilnahme – es gibt vielseitige Angebote, um unsere Kleinen zu schützen.
Der Umbau der Belvederegasse beginnt bereits bald, die Arbeiten der Magistratsabteilung 31 – Wiener Wasser – starten Ende August oder Anfang September und sollen bis Oktober andauern. Danach übernimmt die MA 28 – Straßenverwaltung und Straßenbau den weiteren Umbau des Straßenabschnitts. Die Fertigstellung des Vorplatzes ist für das Frühjahr 2027 geplant. Wir dürfen also gespannt sein auf die konkreten Pläne, die in den kommenden Monaten vorgestellt werden!