Am 8. Mai 2026 versammelten sich in Wieden Entscheidungsträger:innen, Expert:innen und zahlreiche Unternehmen zum 27. EDAY der Wirtschaftskammer Österreich. Diese Veranstaltung hat sich längst als wichtiger Dreh- und Angelpunkt für die Digitalisierung in Österreich etabliert. Der Fokus lag diesmal auf dem Einfluss von Künstlicher Intelligenz (KI) und digitalen Technologien auf die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Es war einfach spannend zu erleben, wie viele innovative Ideen und Konzepte in den Köpfen der Teilnehmenden herumschwirrten!
Die Eröffnungs-Keynote von Dominik Bösl, einem echten Experten in Robotik und Automatisierung, war ein echter Blickfang. Er sprach über die neuesten Entwicklungen in der Robotik und die Anwendungsfälle für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Und das ist wichtig, denn diese Unternehmen stehen 2026 vor der Herausforderung, ihre KI-Geschäftsprozesse aktiv zu gestalten, um am Markt wettbewerbsfähig zu bleiben. Dabei muss man bedenken, dass KI für KMU gar nicht so fern und unerreichbar ist – sie ist bezahlbar und wurde als unverzichtbar eingestuft.
Von Robotik bis Automatisierung
Ein zentrales Thema der Veranstaltung waren die Schwerpunkte Robotik, KI-gestützte Anwendungen und Automatisierungslösungen für Produktion, Dienstleistung und Verwaltung. In der WKÖ-Umfrage, die während des EDAY präsentiert wurde, zeigte sich, dass 11 % der Unternehmen bereits Roboter einsetzen, in der Produktion sind es sogar 13 %. Und bei Firmen mit mindestens 75 Mitarbeitenden nutzen unglaubliche 43 % Robotiklösungen. Das ist schon eine ordentliche Zahl! Man könnte fast sagen, die Zukunft klopft an die Tür der KMU.
Die Praxisorientierung kam nicht zu kurz. Workshops zu Robotik, KI und Automatisierung waren im Programm – hier konnten die Teilnehmenden direkt Einblicke in die Einsatzmöglichkeiten digitaler Technologien gewinnen! Während einige über die Herausforderungen wie Investitionskosten und Fachkräftemangel diskutierten, waren andere bereits ganz begeistert von den Effizienzgewinnen, die durch den Einsatz von KI in Bereichen wie Buchhaltung, Kundenservice und Logistik erzielt werden können.
Herausforderungen und Lösungen
Doch bei all der Begeisterung gibt es auch einige Stolpersteine. Die häufigsten Einstiegshürden sind die Verfügbarkeit und Qualität von Daten sowie Know-how-Lücken. Hier gilt es, klare Prioritäten zu setzen und gegebenenfalls externe Unterstützung in Anspruch zu nehmen, um den Implementierungsprozess zu beschleunigen. Das ist gerade für KMU wichtig, die oft nicht über die nötigen Ressourcen verfügen.
Ein weiterer spannender Aspekt der Veranstaltung war die Diskussion über die Notwendigkeit von KI Guidelines für KMU. Schließlich ist die Digitalisierung nicht nur ein Trend, sondern wird zunehmend als strategischer Wettbewerbsfaktor wahrgenommen. Die Vorteile sind klar: Effizienzsteigerung durch Automatisierung repetitiver Aufgaben, Kostensenkung durch optimierte Prozesse und eine verbesserte Entscheidungsfindung durch Datenanalyse. Das macht Unternehmen nicht nur wettbewerbsfähiger, sondern erhöht auch die Kundenzufriedenheit.
Ein Blick in die Zukunft
Die Zukunft der Automatisierung scheint vielversprechend. Technologien wie robotergestützte Prozessautomatisierung (RPA) und Hyperautomatisierung werden immer relevanter. Und auch die Entwicklung von Low-Code/No-Code Plattformen eröffnet neuen Unternehmen ohne eigene IT-Abteilung den Zugang zur Digitalisierung. Doch wie alles im Leben: Es braucht eine strategische Planung und klare Zielsetzungen. Pilotprojekte können helfen, Risiken zu minimieren und erste Erfolge sichtbar zu machen.
Die Streams aller Vorträge werden ab Mitte nächster Woche auf www.eday.at verfügbar sein. Wer also nicht dabei sein konnte, hat die Chance, sich die spannenden Inhalte nachträglich anzusehen. Das ist doch ein Grund, um sich auf die nächste EDAY-Veranstaltung zu freuen! Die digitale Zukunft ist definitiv schon da – und sie bietet viel Raum für Innovation und Wachstum.