Am Freitag, den 3. Juli, kam es in der Donaustadt zu einem Großbrand in einer Sperrmüllhalle. Über 100 Feuerwehrleute waren stundenlang im Einsatz, um die Flammen zu löschen. Die Polizei vermutet, dass „Fehlwürfe“ wie Lithiumbatterien für das Feuer verantwortlich waren. Das ist nicht nur ein kleiner Vorfall, sondern ein ernstes Problem, das in den letzten Jahren an Brisanz gewonnen hat. Immer mehr Brandereignisse in der Abfallwirtschaft sind dokumentiert. Diese Lithiumbatterien, die wir in alltäglichen Gegenständen wie Einweg-Vapes oder elektrischen Zahnbürsten finden, können im Restmüll eine echte Gefahr darstellen.

Eine Erhebung der Montanuniversität Leoben hat ergeben, dass sich etwa 17 Millionen Lithiumbatterien im österreichischen Restmüll befinden. Das sind pro Tonne Restmüll immerhin acht Lithiumbatterien und pro Müllfahrzeug etwa 70. Umso alarmierender ist die Tatsache, dass ein Brand in einer Recyclinganlage in Osttirol im Vorjahr zu mehreren Explosionen und einem Schaden von über 2 Millionen Euro führte. Auch in der Müllverbrennungsanlage Spittelau gab es bereits Zwischenfälle, wenn auch bisher ohne große Feuer. Letztlich warnte Ulrich Ponweiser von Wien Energie eindringlich, dass Lithiumbatterien nicht in den Restmüll gehören. Wer denkt, dass das keine Auswirkungen hat, irrt gewaltig.

Die Gefahren von Lithiumbatterien

Wenn Lithiumbatterien in den falschen Händen sind, wird es brenzlig. Sammelfahrzeuge und Sortieranlagen können durch diese gefährlichen Güter schwer beschädigt werden. Beschädigte Akkus setzen Gase frei, können Kurzschlüsse verursachen und im schlimmsten Fall Feuer fangen. Ein Akkubrand kann Temperaturen von über 1.400 Grad Celsius erreichen – da ist nicht viel zu lachen. Die Feuerwehr rät deshalb, bei einem Akkubrand sofort die Feuerwehr zu rufen. Selbstlöschung ist bei großen Bränden hardly möglich. Und für kleinere Brände? Da empfiehlt sich, einen kleinen Eimer Sand bereitzuhalten – das kann Leben retten.

Wusstest du, dass kaputte Akkus nicht einfach im Hausmüll entsorgt werden dürfen? Sie müssen über kommunale Wertstoff- und Recyclinghöfe oder Schadstoff-Mobile entsorgt werden. Und Geschäfte, in denen Geräte mit Akkus gekauft wurden, sind verpflichtet, diese kostenlos anzunehmen – ab dem 1. Juli 2026 gilt das auch für E-Zigaretten. Das alles geschieht aus gutem Grund, denn Akkus müssen sorgsam behandelt werden. Wer sie im Auto transportiert, sollte darauf achten, dass sie in feuerfesten Behältern gelagert werden. Und beim Laden ist ebenfalls Vorsicht geboten: Temperaturen zwischen 10 und 30 Grad und das Ganze auf nicht brennbarem Material.

Vorsicht bei der Entsorgung

Die Europäische Union hat mit der neuen Batterieverordnung, die am 18. Februar 2027 in Kraft tritt, klare Richtlinien aufgestellt. Tragbare Batterien müssen so konstruiert sein, dass sie vom Endnutzer entfernt werden können. Das ist nicht nur ein Schritt in die richtige Richtung, sondern bedeutet auch, dass alle Beteiligten in der Transportkette von Altbatterien und Elektroaltgeräten vor neuen Herausforderungen stehen. Unterschiedliche Vorschriften verlangen, dass beim Transport von Lithium-Batterien, die als gefährliche Güter eingestuft sind, sorgsam umgegangen wird. Nationale Regelungen wie das Elektro- und Elektronikgerätegesetz müssen ebenfalls beachtet werden. Es ist ein ganz schönes Regelwerk, das da auf uns zukommt!

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In Wien leben zudem schätzungsweise 3.000 Hamster, die unter Schutz stehen. Kurios, wenn man bedenkt, dass die Stadt spezielle Maßnahmen zum Schutz dieser kleinen Nager ergriffen hat. Das alles zeigt, wie wichtig es ist, auch bei den kleinen Dingen im Leben, wie der Entsorgung von Lithiumbatterien, verantwortungsvoll zu handeln. Manchmal kann ein kleiner Hinweis, wie das Abkleben der Pole von Geräten vor der Rückgabe, ganz entscheidend sein, um schwerwiegende Folgen zu vermeiden.

Und während die Stadt sich um Hamster und die Sicherheit der Bürger kümmert, hat der Meiselmarkt in Wien mit seinen migrantischen Standbetreibern für neue gastronomische Vielfalt gesorgt. Es sind die kleinen Dinge, die das Leben lebenswert machen: Ein gutes Essen hier, ein sicherer Umgang mit gefährlichen Gütern dort. Und manchmal ist es einfach nur wichtig, die Augen offen zu halten und aufeinander zu achten.

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