Heute ist der 11.07.2026 und wir werfen einen Blick auf ein Thema, das uns alle betrifft, ob wir es wollen oder nicht: den Suchtmittelkonsum in unseren Betrieben. Es ist nicht nur ein Problem, das in den Schatten gedrängt wird, sondern es betrifft auch die menschliche Interaktion am Arbeitsplatz. Eine aktuelle Befragung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), veröffentlicht am 9. Juli, zeigt auf, dass jeder vierte Beschäftigte in den letzten zwei Jahren problematischen Suchtmittelkonsum im Kollegenkreis beobachtet hat. Das ist eine erstaunliche Zahl, oder? Und das Schockierendste: Alkohol ist dabei mit 21 Prozent der häufigste Suchtstoff. Es folgt Cannabis mit 5 Prozent und Nikotin, das sich ebenfalls nicht lumpen lässt, mit weiteren 5 Prozent. Es ist also höchste Zeit, über diese Themen zu sprechen.

Besonders besorgniserregend sind die Zahlen in spezifischen Branchen. Im Verkehr und in der Logistik sind 35 Prozent der Beschäftigten betroffen, im Sozialwesen sind es 32 Prozent und in der öffentlichen Verwaltung stolze 31 Prozent. Man fragt sich, wo das alles hinführt. Es ist klar, dass Unternehmen dringend Präventions- und Interventionsketten im Gesundheitsmanagement stärken müssen. Denn nur 63 Prozent der Befragten wissen, wo sie interne Ansprechpartner für Suchtprobleme finden – und nur 45 Prozent sind über externe Beratungsangebote informiert. Wenn das nicht nach einer Alarmglocke klingt!

Schulungen und Sicherheitsunterweisungen

Ein Aspekt, der in der Diskussion oft zu kurz kommt, ist die Notwendigkeit von Schulungen. Die Schulungen nach DGUV Vorschrift 23 gewinnen an Bedeutung, um das Deeskalations- und Konfliktmanagement zu fördern. Solche Schulungen sind nicht nur für die Sicherheit im Betrieb wichtig, sondern helfen auch, ein angenehmes Arbeitsklima zu schaffen. Ein Vorfall, der uns alle betrifft, ereignete sich kürzlich am Gymnasium in Schongau, wo Polizei und Lehrkräfte einen Angreifer überwältigten. Das zeigt, wie wichtig es ist, vorbereitet zu sein.

Die Arbeitgeber sind verpflichtet, betriebliche Risiken systematisch zu bewerten. Das klingt nach einer Menge Papierkram, aber mit digitalen Systemen wie iManSys, die die klassischen Papierlisten ersetzen, wird das Ganze ein wenig einfacher. So kann man alles zentral planen und hat die Unterweisungen immer im Blick. Die rechtssichere Dokumentation muss alles Wichtige abdecken: Inhalte, Datum, Nachweise – und das mindestens zwei Jahre aufbewahrt werden. Das klingt nach viel Aufwand, aber es ist notwendig.

Digitale Lösungen und neue Ansätze

In der heutigen Zeit sind digitale Lösungen nicht nur praktisch, sie sind oft auch die einzige Möglichkeit, um den zunehmenden Anforderungen gerecht zu werden. Dienstleister wie Lecturio bieten digitale Formate zu Resilienz und Stressmanagement an. Das ist besonders wichtig in Zeiten, in denen die psychische Gesundheit immer mehr in den Fokus rückt. Die Anforderungen an die Unternehmen steigen, und die Beschäftigten müssen gleichzeitig auch noch resilient bleiben. Das ist eine Herausforderung, die nicht zu unterschätzen ist.

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In Wien-Simmering wird mit der „Auszeit-WG“ ein innovativer Ansatz zur Betreuung von Intensivtätern gestartet, der zeigt, wie wichtig geschultes Personal in solchen Kontexten ist. Solche Initiativen könnten auch in anderen Städten Schule machen. Auch die Stadt Essen hat am 8. Juli ein Investitionspaket für mehr Sicherheit an Schulen beschlossen. Gewaltpräventionsprogramme an 21 Schulen bis 2030 sind geplant, inklusive neuer Türschlösser. Das ist ein wichtiger Schritt, um die Sicherheit für unsere Kinder zu erhöhen.

Verkehrsminister Oliver Krischer hat ein Fortbildungsprogramm namens „Risikodrom“ vorgestellt, das darauf abzielt, das Unfallrisiko für Straßenwärter zu senken. Diese Maßnahmen sind nicht nur notwendig, sondern auch ein Zeichen, dass die Verantwortlichen die Risiken ernst nehmen. All diese Punkte zeigen, dass wir uns in einer Zeit des Wandels befinden, in der die Verantwortung für die Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten nicht vernachlässigt werden darf.

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