Heute ist der 12.05.2026 und in Rudolfsheim-Fünfhaus brodelt es. Die Bewohner des Gemeindebaus sind sichtlich verärgert und das aus gutem Grund. Immer mehr berichten sie von hausfremden Personen, die sich ungehindert in den Wohnkomplex schleichen. Obdachlose im Keller und Gruppen in der Garage – das sind nur einige der besorgniserregenden Beobachtungen. Die Hinterlassenschaften, die diese Menschen mitbringen, sprechen Bände: Müll, Spritzen, Nadeln, Graffitis, Urin und Fäkalien. Ein wahrhaft ekelhaftes Bild, das keinen kaltlässt.

Einen weiteren Grund zur Klage gibt es, wenn es um die Reinigung geht. Die Bewohner müssen oft lange warten, bis Erbrochenes oder Kot beseitigt werden. Das ist nicht nur unhygienisch, sondern auch psychisch belastend. Der Kontakt zu Wiener Wohnen besteht zwar, aber was kommt dabei heraus? Ein einziges Schreiben, in dem auf die Urinierung in der Garage hingewiesen wird, während die Probleme weiterhin bestehen bleiben.

Maßnahmen und Reaktionen

Um dem Ganzen Herr zu werden, hat der Gemeindebau nun ein elektronisches Zutrittssystem für die Garage bekommen. Müllräume und Kellerbereiche sind jetzt videoüberwacht, und an mehreren Türen wurden die Türknäufe entfernt. Der Zugang ist nur noch mit einem Schlüssel möglich. Ein Versuch, die Situation zu verbessern, aber ob das wirklich hilft? Die Grätzlpolizei steht im Austausch mit Wiener Wohnen, doch die rechtlichen Möglichkeiten scheinen begrenzt zu sein. Hausfremde Personen im Stiegenhaus – da wird empfohlen, die Polizei zu verständigen. Ein bisschen nach dem Motto: „Helft euch selbst, wenn ihr könnt.“

Das ist nicht die einzige Maßnahme, die die Wiener Wohnen ergreifen möchte. Die Bewohner werden aufgefordert, Vorfälle über eine Service-Nummer zu melden und die Türen nicht offenzuhalten. Doch die Frage bleibt: Wie viel Einfluss haben die Bewohner tatsächlich auf ihre Sicherheit?

Ausblick auf die Zukunft

Ein Ende der Misere ist momentan nicht in Sicht. Die Unklarheit über die Wirksamkeit der Maßnahmen schwebt wie ein Damoklesschwert über den Köpfen der Anwohner. Es ist an der Zeit, dass die Stadt Wien und die zuständigen Stellen endlich eine nachhaltige Lösung finden, die nicht nur auf dem Papier steht. Die Menschen in Rudolfsheim-Fünfhaus haben das Recht auf ein sicheres und sauberes Zuhause, ohne Angst vor unerwünschten Gästen. Und genau das sollte endlich im Vordergrund stehen.

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