Am Westbahnhof in Wien gibt es seit etwa einem Monat ein neues Warnschild, das die Fußgänger auf die Gefahren beim Überqueren der Straße hinweist – besonders bei Rotlicht. Diese Schilder, die einen Kreideumriss einer Person am Zebrastreifen zeigen, sind an der Kreuzung am Europaplatz platziert. Sie sollen verdeutlichen, welche Folgen es hat, wenn man bei Rot über die Straße geht. Und hey, das ist heutzutage wichtiger denn je!

Wolfgang, ein Elektriker, hat beobachtet, dass viele Menschen beim Überqueren der Straße auf ihre Handys starren und dabei die Umgebung völlig ignorieren. Es ist kein Wunder, dass die Kreuzung als Unfallhäufigkeitsstelle gilt. Der zuständige Magistrat (MA46) hat bereits festgestellt, dass hier oft Unfälle passieren – vor allem durch Rotlichtverstöße. Die Schilder sollen die Passanten dazu anregen, sich mehr auf die bestehenden Ampeln und den Schutzweg zu konzentrieren. Ein wenig Aufmerksamkeit könnte hier wirklich Wunder wirken!

Die Reaktionen der Passanten

Interessanterweise haben viele Passanten die neuen Schilder kaum bemerkt. Einige von ihnen finden sie jedoch durchaus sinnvoll. Tuna, ein Auslandsstudent, hat eine andere Meinung: Er kritisiert die deutsche Aufschrift und schlägt vor, die Hinweise besser auf Englisch zu formulieren. Vor allem, weil er die Schilder für schlecht platziert hält. Ein bisschen mehr Nachdenken über die Platzierung könnte nicht schaden, oder?

Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) sieht die Schilder als nicht genug und fordert bauliche Maßnahmen zur Entschärfung von Gefahrenstellen. Vorschläge wie die Verlängerung der Grünphasen für Fußgänger oder eine Verkürzung der Rotphasen könnten hier tatsächlich helfen. Es bleibt abzuwarten, wie die Wirksamkeit der Schilder in etwa einem Jahr bewertet wird. Ein ähnliches Schild wurde bereits im September 2025 an der U1 Station „Kagraner Platz“ aufgestellt, aber leider sind derzeit keine weiteren Beschilderungen an anderen Kreuzungen in Wien geplant.

Ein Blick in die Vergangenheit

Wenn wir einen Schritt zurück machen und die Verkehrssicherheit im Allgemeinen betrachten, wird es spannend. In den 1970er Jahren erlebte der deutsche Straßenverkehr seinen Höchststand an Verkehrstoten. Daraufhin beschloss der Deutsche Bundestag am 14. Juni 1973, dass die Bundesregierung jährlich einen Unfallverhütungsbericht erstellt. Diese Berichte sind ein wichtiges Instrument zur Fortschreibung der bundespolitischen Verkehrssicherheitsstrategie. Seit 1975 werden sie alle zwei Jahre vorgelegt.

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Das letzte Verkehrssicherheitsprogramm lief Ende 2020 aus, und das Bundeskabinett beschloss ein neues Programm für 2021 bis 2030. Ab jetzt wird die Verkehrssicherheitsarbeit in Deutschland im Zusammenhang mit diesem neuen Programm bewertet und gesteuert. Man kann nur hoffen, dass solche Bemühungen auch in Wien und anderen Orten dazu beitragen, dass weniger Menschen bei Rot über die Straße gehen und die Sicherheit auf unseren Straßen erhöht wird.

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