Heute ist ein ganz besonderer Tag für die Bewohnerinnen und Bewohner von Penzing: Die erste Primärversorgungseinheit (PVE) hat ihre Türen geöffnet. Diese neuen Anlaufstellen im Gesundheitssystem sind mehr als nur ein weiterer Schritt in der medizinischen Versorgung – sie sind ein echter Gewinn für die Gemeinschaft. Das neu eröffnete Zentrum für Allgemeinmedizin in der Linzer Straße 221 bietet jetzt hausärztliche Versorgung auf einem hohen Niveau.

In den PVE stehen den Patientinnen und Patienten zahlreiche Leistungen zur Verfügung. Dazu gehören nicht nur Vorsorge-Untersuchungen und Blutabnahmen, sondern auch interdisziplinäre Angebote, die es ermöglichen, verschiedene Gesundheitsberufe miteinander zu verknüpfen. Agnes Streissler-Führer von der Gebietskrankenkasse hebt die Vorteile dieser Zusammenarbeit hervor, die es den Fachkräften erlaubt, Hand in Hand zu arbeiten und so eine optimale Betreuung zu gewährleisten.

Vielfältige Angebote und lange Öffnungszeiten

Die neuen Öffnungszeiten der PVE Penzing sind durchdacht und benutzerfreundlich gestaltet: Montag bis Donnerstag von 9 bis 19 Uhr und Freitag von 7 bis 17 Uhr. Diese Flexibilität sorgt dafür, dass die Menschen in Penzing auch außerhalb der üblichen Arbeitszeiten Zugang zu medizinischer Versorgung haben. Gesundheitsstadtrat Peter Hacker betont, dass diese neuen Strukturen entscheidend zur Verbesserung der medizinischen Versorgung in Wien beitragen.

Mit insgesamt 116 Primärversorgungseinheiten in ganz Österreich, von denen 14 speziell für Kinder und Jugendliche gedacht sind, ist die PVE in Penzing ein wichtiger Baustein im Gesundheitsnetzwerk. In Wien wurden bis jetzt 39 dieser Einheiten etabliert, und die Einrichtung in Penzing zeigt, wie sehr die Stadt auf wohnortnahe Gesundheitsversorgung setzt.

Ein Schritt in die Zukunft der Gesundheitsversorgung

Die Vision hinter diesen Einrichtungen ist klar: Die Patienten sollen umfassend betreut werden, und zwar individuell und abhängig von ihren persönlichen Bedürfnissen. Die multiprofessionelle Zusammenarbeit, die in diesen Einheiten gefördert wird, soll dazu beitragen, Ungleichheiten im Zugang zur Gesundheitsversorgung zu verhindern. Dies ist ein zentrales Ziel des BMSGPK, das sich für eine teambasierte Primärversorgung starkmacht.

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Die Initiative zur Stärkung der Primärversorgung ist Teil eines größeren Plans, der seit 2017 verfolgt wird. Bis 2021 war das Ziel, 75 Primärversorgungseinheiten in Österreich zu realisieren. Der Ansatz „Leaving no one behind“ verdeutlicht das Bestreben, dass jeder Mensch, unabhängig von seinem Hintergrund, Zugang zu hochwertiger medizinischer Versorgung hat. Die Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen, darunter die Europäische Investitionsbank, zeigt, dass hier ein umfassendes Netzwerk geschaffen wurde, um die Gesundheitsversorgung nachhaltig zu verbessern.

Mit der Eröffnung der PVE in Penzing wird nicht nur die medizinische Qualität angehoben, sondern auch der soziale Zusammenhalt gestärkt. Bezirksvorsteherin Michaela Schüchner gratulierte den Ärztinnen Friederike Treberer-Treberspurg und Asmaa Mahmoud zur Eröffnung und unterstrich die Bedeutung solcher Einrichtungen für die Gemeinschaft. Die PVE ist ein Zeichen dafür, dass in Penzing nicht nur die Gesundheit, sondern auch die Menschen im Mittelpunkt stehen.