Heute ist der 27.06.2026 und in Neubau ist die Hitze unerträglich. Die „Coole Zonen“, die eigentlich für eine kostenlose und konsumfreie Abkühlung in klimatisierten Räumen im Sommer sorgen sollten, bleiben am Wochenende größtenteils geschlossen. Das ist besonders frustrierend, wenn draußen die Temperaturen auf 40 oder sogar 41 Grad klettern. Wer braucht da nicht ein bisschen Erfrischung?

Unter den geschlossenen Einrichtungen ist auch die Hauptbücherei am Urban-Loritz-Platz, die aufgrund einer defekten Klimaanlage am Wochenende nicht öffnen kann. Die Grünen zeigen sich entsetzt über die Schließungen, insbesondere Judith Pühringer, die die Situation als absurd und zynisch bezeichnet. Besonders in Zeiten wie diesen, wo die Stadt dringend kühle Rückzugsorte benötigt, wirken solche Entscheidungen wie ein Schlag ins Wasser.

Alternativen zur Erfrischung

<pDoch nicht alle Orte bleiben geschlossen. Die „Coole Zone“ im Stadtquartier sophie7 bleibt am Wochenende geöffnet, dank der Unterstützung von ehrenamtlichen Helfern. Hier können Menschen, die unter der drückenden Hitze leiden, eine kleine Auszeit finden. Zudem hat die Caritas „Not-Klimaoasen“ eröffnet. An diesem Samstag könnt ihr die Krypta der Pfarre Canisius am Alsergrund von 14:00 bis 17:00 Uhr besuchen. Und am Sonntag öffnet der Garten der Pfarre Atzgersdorf in Liesing seine Pforten. Die Caritas ruft zudem zu Spenden auf, um Obdachlosen und armutsbetroffenen Menschen zu helfen, die besonders unter diesen extremen Temperaturen leiden.

Für alle, die es lieber im Wasser kühl haben, gibt es auch gute Nachrichten: Die Wiener Familienbäder haben ihre Öffnungszeiten angepasst und öffnen am Wochenende bereits um 10:00 Uhr, anstatt wie ursprünglich geplant um 13:00 Uhr. Das ist doch mal eine erfrischende Idee! Bis zum 3. Juli können sich die Badegäste also früher ins kühle Nass stürzen und die Hitze vergessen.

Ein Blick auf die Situation

<pIn Anbetracht der Wetterprognosen und der derzeitigen Temperaturen ist es kaum zu fassen, dass viele der „Coole Zonen“ nicht genutzt werden können. Es ist eine Herausforderung, die die Stadt und ihre Bewohner vor große Probleme stellt. Es bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen bald eine Lösung finden, um den Menschen in Wien während dieser extremen Hitze ein wenig Erleichterung zu verschaffen.

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<pDie Situation ist nicht nur ein Test für die Infrastruktur, sondern auch für die Solidarität der Wienerinnen und Wiener. Einmal mehr zeigt sich, wie wichtig es ist, in schwierigen Zeiten zusammenzuhalten und aufeinander Acht zu geben. Die Initiative der Caritas und die ehrenamtliche Unterstützung in den offenen „Coolen Zonen“ sind Beispiele dafür, wie gemeinschaftliches Handeln einen Unterschied machen kann.

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