In der lebhaften Bowlinghalle Kugeltanz auf der Prater Hauptallee 124 bereiten sich die Special Tigers auf ein aufregendes Ereignis vor: Im Sommer treten sie bei den Special Olympics in Wien an. Die Vorfreude ist groß, denn die Nationalen Sommerspiele finden vom 25. bis 30. Juni 2026 statt. Der Verein hat sich in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt und zählt mittlerweile 61 Spieler, die alle eine intellektuelle Beeinträchtigung haben – viele von ihnen auch körperliche. Die engagierte Karin Schwarzinger, die seit 34 Jahren ehrenamtlich für den Sportverein tätig ist, steht den Spielern mit Rat und Tat zur Seite.

Die Bowlingmannschaft hat sich bereits einen Namen gemacht und trainiert regelmäßig unter der Leitung von Trainerin Renate Krobath. Sie bringt viel Erfahrung im Bowling mit und betont stets die Freude, die der Sport bereitet. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der sozialen Komponente des Bowlings, die für die Spieler von großer Bedeutung ist. Celina, eine 21-jährige Spielerin, hebt den Teamgeist hervor: „Gemeinsam sind wir stark!“. Auch Georg, der im Rollstuhl sitzt, zeigt, wie viel Spaß Bowling machen kann, indem er ein Metallgestell nutzt, um die Bowlingkugel zu bewegen.

Ein Freundschaftsturnier zur Vorbereitung

Um optimal auf die bevorstehenden Spiele vorbereitet zu sein, veranstalten die Special Tigers am 27. April ein Freundschaftsturnier. Vereinsobmann Thomas Dvorszky betont die Unterstützung des Managements der Bowlinghalle, die es der Mannschaft ermöglichen, ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Oliver, ein Gründungsmitglied der Mannschaft, ist bekannt für seine hohe Strike-Quote und bringt die anderen Spieler immer wieder zum Lächeln.

Bowling ist seit 1975 Teil der Special Olympics, die 1968 von Eunice Kennedy Shriver ins Leben gerufen wurde. Diese internationale Sportorganisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen mit geistiger Behinderung eine Plattform zu bieten und Vorurteile sowie Diskriminierung zu bekämpfen. Die Special Olympics fördern nicht nur die körperliche Fitness, sondern auch das Selbstvertrauen und soziale Fähigkeiten der Athleten. Die Wettbewerbe finden alle zwei Jahre auf nationaler und internationaler Ebene statt und bieten eine hervorragende Möglichkeit zur Inklusion.

Inklusion durch Sport

Die Bedeutung der Special Olympics kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Sie schaffen nicht nur ein Umfeld, in dem Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt am Sport teilnehmen können, sondern fördern auch die gesellschaftliche Akzeptanz. Die Teilnahme an den Special Olympics ist ab einem Alter von 8 Jahren möglich, wobei die Athleten von anerkannten Institutionen oder Fachleuten als intellektuell beeinträchtigt diagnostiziert werden müssen.

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Eine aktuelle Umfrage des Forschungsinstituts für Inklusion durch Bewegung und Sport (FIBS) zeigt, dass es für Menschen mit Beeinträchtigungen oft an passenden Sport- und Bewegungsangeboten mangelt. Die Special Tigers sind ein leuchtendes Beispiel dafür, wie durch Engagement und Teamgeist Barrieren überwunden werden können. Die soziale Medienkommunikation zu den Special Olympics hat bereits eine größere Aufmerksamkeit erzeugt und zeigt, dass die Welt interessiert ist, wenn es um das Thema Inklusion im Sport geht.

Die bevorstehenden Special Olympics in Wien sind nicht nur ein Wettkampf, sondern ein Fest der Gemeinschaft, das zeigt, wie wichtig Inklusion im Sport ist. Die Special Tigers sind bereit, ihre Fähigkeiten und ihren Teamgeist unter Beweis zu stellen. Die gesamte Mannschaft freut sich darauf, gemeinsam mit anderen Athleten unvergessliche Momente zu erleben und neue Freundschaften zu knüpfen.