Heute ist der 25.06.2026 und in Meidling tut sich was! Bei der letzten Sitzung der Bezirksvertretung wurde hitzig über die Zukunft des öffentlichen Raums diskutiert. Ein spannendes Thema, das uns alle betrifft: das geplante „Low-Traffic-Grätzl“ rund um die Wolfganggasse und die Umgestaltung der Meidlinger Hauptstraße. Bezirksvorsteher Wilfried Zankl von der SPÖ verteidigte das Vorhaben, das eine Verkehrsberuhigung in den Straßen Längenfeldgasse, Steinbauergasse, Siebertgasse und Arndtstraße vorsieht. Endlich weniger Autolärm und mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer, könnte man sagen!

Das Projekt, das als Pilotprojekt dient, wurde von Fachleuten der MA 18 (Stadtentwicklung und Stadtplanung) ausgewählt. Es soll nicht nur die Lebensqualität der Anwohner erhöhen, sondern auch neue Aufenthaltsbereiche schaffen. Zankl berichtete von viel Zustimmung aus der Bevölkerung – trotz einer Anfrage der FPÖ, die eher skeptisch war und das Thema Ablehnung aufbrachte. Ein spannendes Hin und Her, das zeigt, wie unterschiedlich die Meinungen sind, wenn es um die Gestaltung unseres Wohnumfeldes geht.

Ein Blick auf die Kosten und den Nutzen

Natürlich spielt auch das liebe Geld eine Rolle. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf etwa 330.000 Euro – ein Betrag, der gegen die Stimmen der FPÖ beschlossen wurde. Die FPÖ äußerte Bedenken, vor allem hinsichtlich der wegfallenden acht Stellplätze in der geplanten Fußgängerzone. Doch kann man die Lebensqualität wirklich in Euro und Cent messen? Gerade in Zeiten des Klimawandels ist es wichtiger denn je, innovative Lösungen zu finden, um unsere Städte lebenswert zu halten.

Die Grünen schlossen sich dem Thema der Begrünung an und forderten eine stärkere Begrünung und Abkühlung der Meidlinger Hauptstraße, mit dem Ziel eines „Klimaboulevards“. Das klingt ja schon fast nach einem kleinen Paradies inmitten des Stadtlebens! Der Antrag zur Meidlinger Hauptstraße wurde dem Finanzausschuss zugewiesen – auch hier wieder gegen die Stimmen der FPÖ. Insgesamt wurden bei der Sitzung vier Resolutionsanträge angenommen und 21 weitere Anträge den entsprechenden Kommissionen zugewiesen. Es wird also weiter debattiert und geplant.

Ein Vorbild aus London

In Wien gibt es bereits Pläne, die „Low Traffic Grätzl“ in verschiedenen Bezirken umzusetzen. Das erste Grätzl in Meidling wird in den kommenden Jahren realisiert, mit Maßnahmen, die an die erfolgreichen Low Traffic Neighbourhoods in London angelehnt sind. Dort hat man seit 2020 über 200 verkehrsberuhigte Quartiere eingerichtet, um die Lebensqualität zu erhöhen. Die Maßnahmen sind kostengünstig, schnell umzusetzen und oft auch temporär. Ein echter Gewinn für die Anwohner!

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Die geplanten Maßnahmen in Meidling umfassen eine Fußgängerinnen-Zone, geänderte Verkehrsführungen, farbige Bodenmarkierungen, mobile Begrünungen und gemütliche Sitzbänke. Das klingt nach einem Ort, an dem man gerne verweilt – und auch Diagonalfilter werden zur Umleitung des Verkehrs an Kreuzungen eingesetzt. So bleibt die Zufahrt für Anrainerinnen, Lieferungen und Einsatzfahrzeuge erhalten, während der Durchzugsverkehr unterbunden wird. Radfahren soll überall möglich sein – und die autofreien Bereiche sowie Fußgänger*innen-Zonen sind ebenfalls geplant. Ein Schritt in die richtige Richtung, könnte man sagen!

Es bleibt spannend, wie sich die Debatte über die Nutzung des öffentlichen Raums in Meidling entwickeln wird. Die Planung bringt frischen Wind und zeigt, dass es in der Stadt nicht nur um Autos und Parkplätze geht, sondern um Lebensqualität für alle. Ob die Maßnahmen am Ende tatsächlich so umgesetzt werden, wie sie geplant sind, bleibt abzuwarten. Aber eines steht fest: Die Diskussion darüber wird weitergehen, und das ist gut so!

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